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Ratsbeschluss

Sanierung des Kapellenwegs verschoben

Schermbeck 25.000 Euro muss die Gemeinde Schermbeck außerplanmäßig für die Sanierung der Überführung des Kapellenwegs über die B 58 durch den Landesbetrieb Straßenbau ausgeben, wobei dies nur anteilige Kosten sind. Eine weitergehende Sanierung des Kapellenwegs von der Brücke bis zur Einmündung Schollkamp (etwa 40 Meter) lehnten die Ratsmitglieder allerdings ab.

Sanierung des Kapellenwegs verschoben

In marodem Zustand ist der Fußweg zur Brücke des Kapellenwegs über die B 58. Eine Sanierung der Straße ohne Berücksichtigung des Fußwegs lehnten die Ratsmitglieder ab.

Diese Möglichkeit, die weitere 12 000 Euro gekostet hätte, hatte die Verwaltung vorgeschlagen. Die Fahrbahndecke sei dort zwar „nicht so desolat. Wir würden aber ungern versäumen, diesen Gang mitzugehen, weil der Preis nach unserer Meinung passt“, sagte Andreas Eißing, stellvertretender Leiter der Bauverwaltung. Und: „Zwingend notwendig ist es nicht.“

Geh- und Radweg

Auf Nachfrage von Johannes Ebbert (CDU), ob der Geh- und Radweg mitsaniert würde, verneinte Eißing dies. Falls dies gewünscht sei, müsse man gegebenenfalls nachverhandeln oder neu ausschreiben, wobei Eißing auch deutlich machte, dass man eine Planung dafür im Rathaus bis Ende des Jahres nicht mehr hinbekomme. „Auf die Schnelle kommt da nichts Gutes bei rum.“

Das Teilstück zum jetzigen Zeitpunkt direkt mitsanieren zu lassen, mache Sinn, da die größeren Maschinen bereits vor Ort seien, sagte Thomas Pieniak (BfB). „Jetzt 12 000 Euro ausgeben und nächstes Jahr den Gehweg machen, macht keinen Sinn“, sagte Rainer Gardemann (CDU). „Wir machen was für die Autofahrer, aber nicht für die Fußgänger und Radfahrer“ – das sei den Bürgern schlecht zu verkaufen, pflichtete Michael Fastring (SPD) bei. Die Verwaltung, so Fastring, solle prüfen, ob man beim Gehweg dort überhaupt weiter auf Asphalt setzen wolle, oder eine wassergebundene Decke nicht von der Unterhaltung deutlich günstiger sei.

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