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Schule - Ein teurer Spaß

WULFEN „Ja wenn es nur die Schulbücher wären, dann wäre es nicht ganz so teuer!“, sagt Jutta Köper, Mutter von sieben Kindern. Vier davon sind noch schulpflichtig.

Schule - Ein teurer Spaß

Die anfallenden Kosten für Schulmaterial sind erheblich.

Jedes Jahr aufs Neue fürchtet sie den August, denn da heißt es: zahlen, zahlen, noch mal zahlen. Die Liste der Dinge, die die Kinder für die unterschiedlichen Schuljahre brauchen, will kein Ende nehmen. Schnellhefter in mehreren Farben, Oktavheft DIN A 6, Aktenordner A 4, Schreib- und Rechen-Hefte, Bleistifte, Anspitzer, Radiergummi, Buntstifte, Farbkasten, Blöcke, Turn-Schuhe und Beutel, natürlich auch das neue Turn-Outfit nicht zu vergessen. Und das ist nur ein kleiner Teil der Anschaffungen, für die die Eltern von den Schulen zur Kasse gebeten werden.

„Die Liste, die wir zu Beginn der Ferien erhalten, war lang. Bestimmte Dinge wurden auch von den Schule in Sammelbestellungen angeschafft, für die genauso wie für die Klassenkasse und die Kopierkosten gleich Geld eingesammelt wurde“, erläutert Jutta Köper die Situation. Für die Schulbücher an der Grundschule sollten eigentlich nur zwölf Euro anfallen, aber im ersten Schuljahr waren 15,25 Euro, im dritten sogar 17,25 Euro fällig.

„Die Wittenbrinkschule ist allerdings der Auffassung, dass den Eltern Mehrkosten von 5 Euro zuzumuten sind“, erläutert Jutta Köper. Bei der sechsjährigen Millane kommen noch Schultüte und Tornister hinzu, die der achtjährige Miles natürlich schon hat.

Bei der 14-jährigen Malyn fallen Schulbuchkosten in Höhe von 26,70 Euro an, während die 17-jährige Michelle zwar nur 26,20 Euro für die Bücher braucht. Indes benötigt sie noch 250 Euro für die Klassen-Abschlussfahrt nach Berlin und Kochgeld für das laufende Schuljahr an der Ursula-Realschule.

Bei den beiden Mädchen gesellen sich noch die Kosten für das Schoko-Ticket sowie für alle Kinder das Milchgeld hinzu. „Da war ich ganz schön erstaunt, als ich den Betrag von fast 800 Euro errechnet habe, ohne Bus-Tickets und Schulmilch, aber schon mit der Berlinreise“, sagt die Mutter und ist froh, dass dieses Geld für ihre Großen im Alter von 20, 25 und 28 Jahren nicht mehr anfällt. „Für Hartz IV-Empfänger ist das meiner Meinung nach viel zu viel“, sagt Jutta Köper und ist froh, nicht darauf angewiesen zu sein.

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