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Spes viva: Eine Idee Menschlichkeit mehr

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Auch Elisabeth kümmerte sich um Kranke. Klapsing

In diesem Bereich wird "spes viva" eingerichtet.

Dorsten "spes viva" heißt "Lebendige Hoffnung", und die hegt auch Krankenhaus-Geschäftsführer Andreas Hauke bei der Umsetzung des gleichnamigen Projektes am St. Elisabeth-Krankenhaus, das im Februar/März 2008 an den Start gehen soll.

Vor wenigen Monaten erst hatte sich die Krankenhausleitung in Zusammenarbeit mit dem Ambulanten Hospizdienst, dem Hospiz Freundeskreis und dem Dorstener Ärztenetz dazu entschlossen, ein Netzwerk für Palliativmedizin nach dem Vorbild von "spes Viva" Ostercappeln zu knüpfen (wir berichteten). Die Stadt hatte zugesagt, dieses in NRW einzigartige Projekt für die Begleitung sterbenskranker Menschen unter fundierter Anwendung moderner Schmerztherapie zu unterstützen.

Drei Patientenzimmer

"Heute kann ich schon etwas Konkretes sagen", erläuterte Andreas Hauke beim gestrigen Pressegespräch die Fortschritte der Krankenhaus-Planung: "Auf unserer kleinsten Station, der A1, werden wir mit drei Patientenzimmern und vier Betten beginnen." Die zurzeit noch als Wahlleistungszimmer genutzten Räume seien bestens ausgestattet. "Außerdem liegen sie ebenerdig und haben einen Zugang zum Garten", verweist Hauke auf einen erheblichen "Wohlfühl-Faktor". Ein weiterer, mit einer Kochnische ausgerüsteter Aufenthaltsbereich stünde den Kranken und Angehörigen für Austausch und Gespräche in wohnlicher Atmosphäre zur Verfügung.

Weitaus aufwändiger als die Finanzierung der Umbaukosten, die von der Stiftung des Krankenhauses, vom Freundeskreis und Spenden aufgebracht würden, sei die Bewältigung der laufenden Kosten: "Wir benötigen zusätzliches fachlich ausgebildetes Personal", plant Hauke vier Vollkräfte in zwei Schichten im Pflegedienst ein. Auch seien Sozialarbeiter, Psychologen, Physiotherapeuten und andere Kräfte einzubinden.

Unterstützung

Die Hälfte der Kosten können durch die neue Abrechnungsfähigkeit der Kassen, der "Palliativmedizinischen Komplexpauschalen", gedeckt werden. "Die andere muss von Dritten geschultert werden", verkündet Andreas Hauke. Der Hospizverein hat seine finanzielle Unterstützung bereits zugesagt. Und auch Dorstens Bürgermeister weiß von erfreulichen Gesprächen zu berichten: "Für mich ist ,spes viva? das Sponsorenprojekt schlechthin", wirbt er weiter für "eine Idee Menschlichkeit mehr". sing

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