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Spielplatz an der Reeser Straße eröffnet

RHADE Ein wahres Kinderparadies wurde am Freitagabend an der Reeser Straße in Rhade eröffnet.

Spielplatz an der Reeser Straße eröffnet

Die beiden Mädchen sitzen in trauter Eintracht in einer Rollschüssel, die den Rhader Kindern ab sofort zur Verfügung steht.

Kinder sind laut, sie schreien, sie lachen, sie spielen und rennen und toben - und all das sollen sie auch tun dürfen. Mit einem neuen Klettergerüst, vielen Umgestaltungsarbeiten und einer Patenschaft ist der Spielplatz Reeser Straße inzwischen zum idealen Kinderspaß geworden. Freitag wurde Einweihung gefeiert. Gerade in ländlichen Gegenden ist genug Platz für eine Schaukel im eigenen Garten, der Nachbar hat den Sandkasten dazu, und auch im Kindergarten gibt es Rutsche, Wippe, Kletterhäuschen. Aber ein öffentlicher Spielplatz ist mehr als bloßer Gerätestandort. „Es ist ganz wichtig, dass Kinder hier ein soziales Umfeld finden und nicht nur für sich zuhause spielen“, findet Wilhelm Gabrielczyk. Diese Überzeugung hat ihn vor fünf Jahren die Initiative zur Einrichtung der Spielplatzpatenschaft in Dorsten ergreifen lassen - seit 2007 gibt es eine offizielle Satzung, bislang ist er stadtweit der einzige Pate.

Anzupacken gab es genug: Im vergangenen Jahr räumten Gabrielczyk und sein Patenkollege Ingo Kroll mit Hilfe der Nachbarn und Eltern ordentlich auf. Gestrüpp wurde entfernt und neue Pflanzen gesetzt, Tische und Bänke ausgetauscht, der Sand geharkt und gereinigt, die Geräte kritisch überprüft. Alle Arbeitsstunden waren unbezahlt, Geldgeber für das Material war die Stadt. „Auf den Gerüsten spielte schon meine Tochter“, sagt Gabrielczyk. Die schickt heute ihre eigenen Söhne wieder gerne auf den neuen Spielplatz. „Man konnte auf die Spielplätze ja nicht mehr gehen“, erzählt auch Claudia Boll, bald zweifache Mutter, oft hätte man gar keine Kinder mehr dort getroffen. „Super, ich find das ganz klasse“, freut sich auch Marie- Theres Aleff über den Umbau. Für die Erzieherin des St. Urbanus- Kindergartens ist der Spielplatz jetzt ein schönes Ausflugsziel für die Nachmittagsgruppe. Unterstützung kam nicht nur von der Stadt: Ein buntes Klettergerüst, gesponsert von der Sparkasse Vest, war am Freitag offizieller Anlass für die Einweihung und ein kleines Sommerfest. Matthias Feller, Bankdirektor, hält weitere Investitionen in Verbindung mit Spielplatzpatenschaften für sinnvoll: „Eigentlich könnten alle Spielplätze in Dorsten eine Modernisierung gebrauchen.“

Zusätzliche Attraktion ist eine Boule-Bahn, die einzige öffentliche der ganzen Stadt. Nicht nur die Nachbarschaft soll hier Spaß haben können, auch Gäste sind herzlich willkommen in der Reeser Straße. Ein Spielplatz ist schließlich für alle da - wenn sich auch alle darum kümmern, geht vielleicht bald ein weiterer Wunsch in Erfüllung: eine Schaukel für fliegende Kinderherzen. 

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