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Zur besseren Identifikation

St. Elisabeth-Krankenhaus führt Patientenarmband ein

DORSTEN Das Dorstener St. Elisabeth-Krankenhaus hat als erstes Hospital im KKRN-Verbund das Patientenarmband eingeführt. Darauf sind diverse Informationen über den Träger vermerkt, um diesen besser identifizieren zu können, Verwechslungen vorzubeugen und Untersuchungsergebnisse schneller zuzuordnen.

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Vorname, Name, Geschlecht, Geburtsdatum, Aufnahmenummer und ein noch nicht aktivierter Barcode sind auf dem neuen Patientenarmband zu finden.

Patientin Doris Mümken findet ihren "Armschmuck" richtig gut. Auch Sr. Barbara, Stationsleiterin der B 4, hat sich für den Fototermin ein unbeschriebenes Patientenarmband umgelegt. Mit im Bild die stellvertretende Pflegedienstleiterin Elisabeth Joemann.

Wer stationär im St. Elisabeth-Krankenhaus aufgenommen wird, bekommt ab sofort ein Patientenarmband als gratis „Schmuckstück“ ums Handgelenk gelegt. Damit ist das Dorstener Hospital das erste Haus im KKRN-Verbund, das diese im Rahmen des Risikomanagements empfohlene zusätzliche Sicherheitsmaßnahme eingeführt hat. „Bei uns hat sich das Bändchen schon bewährt“, bestätigt Schwester Barbara, Leiterin der Station B 4: Ein dementer Patient habe sich auf dem Krankenhausgelände verlaufen und konnte von einem aufmerksamen Besucher dank des Namens auf dem Armband schnell wieder zur richtigen Station vermittelt werden.

„Das Armband dient der besseren Identifikation, beugt Verwechslungen vor und unterstützt die richtige Zuordnung von Untersuchungsergebnissen“, erklärt die stellvertretende Pflegedienstleiterin Elisabeth Joemann den Sinn der vorbeugenden Sicherheitsmaßnahme. Das weiße, wie ein Papierband anmutende „Schmuckstück“ mag zwar keinen Designerpreis gewinnen, dafür ist es aber Allergie-getestet, Desinfektionsmittel-beständig, wasserfest und atmungsaktiv. Außer dem Vor- und Nachnamen sind dort auch das Geschlecht (w/m), das Geburtsdatum und die Aufnahmenummer erfasst. Der noch nicht aktivierte Barcode soll später auch bei Blutzuckermessungen, radiologischen oder Laboruntersuchungen eindeutige Zuordnungen unterstützen. Das Ganze ist verbunden mit dem elektronischen Kommunikationssystem des Hauses.„Bislang wird das Armband von den Patienten als sinnvolle Maßnahme gut und freiwillig angenommen“, betont Elisabeth Joemann, dass natürlich niemand zum Tragen des Bandes gezwungen werden kann. Manche ulkige Bemerkung sei allerdings schon gefallen: „Das ist hier ja wie im All-Inclusive-Ferienclub“, scherzte ein Patient, der daraufhin schnell darüber aufgeklärt wurde, dass dieses Bändchen nicht zur Happy-Hour – zwei Infusionen für den Preis von einer – eingesetzt werden könnte. „Dafür darf er am Ende seines Krankenhauses sein Armband mit nach Hause nehmen“, verspricht Schwester Barbara. Ein Souvenir, auf das die meisten „Heimkehrer“ sicherlich gerne verzichten.

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