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Neubau im Indupark

Stiftsquelle sprudelt bald in Dorsten

DORSTEN Mit „Stiftsquelle“ stießen am Freitag die Bürgermeister aus Dorsten und Marl mit Michael Brodmann an, dessen Johann Spielmann GmbH im Essener Norden Mineralwasser und Limonaden der genannten Marke produziert. Noch! Denn in der zweiten Jahreshälfte 2013 wird der komplette Betrieb nach Dorsten verlagert.

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Dort, wo gerade einer der sieben Brunnen gebohrt wird, gab es im Indu-Park Dorsten-Marl am Freitag den ersten Spatenstich für die künftige Produktionsstätte der "Stiftsquelle". Es packten an: (V.l.) Marls Bürgermeister Werner Arndt, Geschäftsführer Michael Brodmann, Dorstens Bürgermeister Lambert Lütkenhorst und Indu-Park-Manager Klaus Langenberg.

Dort, wo auf dem Geländeplan im Zufahrtsbereich Buerer Straße die Mineralwasser-Flasche steht, soll 2013 im Indu-Park Dorsten/Marl die "Stiftsquelle" gefördert und produziert werden. Marls Bürgermeister Werner Arndt (l.), sein Dorstener Amtskollege Werner Lütkenhorst und Geschäftsführer Michael Brodmann freuen sich über die 15-Millionen-Investition.

Auf gutes Gelingen! Darauf, dass an der Ortsgrenze Dorsten/Marl im Indu-Park ab 2013 Mineralwasser produziert wird, stießen am Freitag (v.l.) Dorstens Bürgermeister Lambert Lütkenhorst, Sebastian Brodmann, sein Vater Michael Brodmann, Firmenchef und Geschäftsführer der Johann Spielmann GmbH, Marls Bürgermeister Werner Arndt und Indu-Park-Manager Klaus Langenberg an.

Im Industriegebiet Marl/Dorsten hat die expansionswillige Firma nicht nur einen geeigneten Standort gefunden, sondern vor allem auch in 100 m Tiefe Mineralwasser, das allen Qualitäts und Geschmacks-Merkmalen und Ansprüchen entspricht.

An 13 Orten suchten die Geologen nach Mineralwasser, das wie die „Stiftsquelle“ aus Essen leicht mineralisch und kochsalzarm ist und neutral schmeckt. Und zudem die strengen Anforderungen für Wasser der höchsten Gütestufe erfüllt. Bei Probebohrungen unweit der Lippe an der Stadtgrenze Dorsten/Marl wurden die Geologen mitten im Industriepark in 90 bis 100 m Tiefe fündig. Damit stand dort der nunmehr 13. (!) Firmenansiedlung nichts mehr im Weg. „Das ist ein Glücksfall für uns“, betonten die Bürgermeister beider Städte übereinstimmend ihre Freude darüber, dass sich ein traditionsreicher Familienbetrieb für den Umzug nach Dorsten entschieden hat. Lambert Lütkenhorst: „Wir bekommen ein tolles Unternehmen mit marktfähigen Produkten, das sich trotz großer Branchen-Konkurrenz einen festen Platz am Markt erobert hat.“

Die Freude ist beidseitig. Firmenchef Michael Brodmann und sein Sohn Sebastian suchen schon seit mehr als anderthalb Jahren nach einem neuen Standort, an dem ihr Betrieb wachsen kann: „Der zunehmende Erfolg ließ den alten Standort zu klein werden, auch die Förderkapazität reichte nicht mehr aus.“ Am neuen Domizil sorgen gleich sieben Brunnen für genügend Nachschub. Mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 15 Millionen Euro wird eine zu 95 Prozent nagelneue Produktionsstätte inklusive Verwaltungsgebäude errichtet. Und auf der 40 000 Quadratmeter umfassenden Fläche ist auch noch viel Platz für eine weitere Expansion.

Zunächst aber sollen im ersten Bauabschnitt 15 000 qm genutzt werden, damit Mitte 2013 die rund 50 Mitarbeiter, darunter 10 bis 15 neue Kräfte, dort täglich bis zu 40 000 Kisten Mineralwasser produzieren können. Brodmann: „Am Montag wird der Bauantrag eingereicht, im August hoffen wir auf den Baustart.

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