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Tankstelle am Freudenberg gebilligt

SCHERMBECK Ein Tankstellen-Projekt kommt ins Rollen: Der Planungsausschuss der Gemeinde gab am Donnerstag einstimmig grünes Licht zum Start des Bebauungsplanverfahrens für das Vorhaben der Westfalen AG an der B 58.

Wie berichtet möchte das Münsteraner Unternehmen im Bereich Freudenberg nahe der A-31-Zufahrt eine neue Tankstelle eröffnen. Das Projekt war jedoch nicht überall auf Gegenliebe gestoßen. So hatte die Stadt Dorsten moniert, dass ein überdimensionaler Werbe-Pylon von 60 Metern Höhe dem Erscheinungsbild eines ländliche geprägten Raumes nicht entspräche und gerade auch in den Abend- und Nachtstunden eine ausgeprägte Störung „durch punktuelle Licht-Elemente über der Landschaftsraum-Silhouette“ darstellen würde.

Der Landesbetrieb Straßenbau reagierte darauf, in dem er die Höhe für den Pylon und generell alle Nebenanlagen im Plangebiet auf maximal 45 m festsetzte: „Eine nachhaltige Beeinträchtigung des Erholungsgebietes Üfter Mark ist dann nicht unmittelbar erkennbar.“ Dennoch konnte sich Ulrike Trick (Grüne) mit dem Werbe-Riesen gar nicht anfreunden und fragte den Sprecher der Westfalen AG, ob das Unternehmen nicht darauf verzichten könne. Die Antwort: „Der Pylon ist ein entscheidender wirtschaftlicher Aspekt. Ohne ihn wäre dieses Projekt für die Westfalen-AG nicht realisierbar.“

Auch die artenschutzrechtlichen Probleme, nicht zuletzt wegen der in diesem Bereich lebenden nachtaktiven Tiere, seien geprüft worden und beherrschbar, teilte die Verwaltung mit. SPD-Sprecher Ralf Hoffmann trat noch einmal mit Nachdruck dafür ein, dass der Autobahnanschluss künftig per Kreisverkehr geregelt wird. Die Frage, ob das auf diese Weise oder per Ampel geschieht, wird allerdings erst später geklärt. Auch eine zweite Anregung Hoffmanns muss noch auf ihre Realisierungs-Möglichkeiten abgeklopft werden. Er plädierte dafür, dass Ersatz geschaffen werden soll, wenn durch die Bauarbeiten der bestehende Pendlerparkplatz wegfällt. Rainer Gardemann (CDU) erinnerte allerdings daran, dass es keinen Anspruch auf Parkraum gibt, weil dieser bisher auf Privatgrund zur Verfügung gestellt wurde.

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