Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Suche wird nicht mehr aufgenommen

Taucher suchten im Wesel-Datteln-Kanal nach vermisster Person

Dorsten Mit einem Großaufgebot suchte die Dorstener Feuerwehr seit dem späten Samstagabend (26.4.) nach einer Person, die von der Hochstadenbrücke in den Wesel-Datteln-Kanal gefallen oder gesprungen sein sollte. Um 1.14 Uhr wurde die Suche ergebnislos abgebrochen.

Taucher suchten im Wesel-Datteln-Kanal nach vermisster Person

Die Taucher suchten im Wesel-Datteln-Kanal nach dem Menschen, der von der Hochstadenbrücke gefallen sein sollte.

Die Taucherstaffeln aus Gelsenkirchen und Dorsten waren vor Ort und suchten im Wasser nach dem Menschen. Nach ersten Angaben der Polizei hatte ein Zeuge gegen 21 Uhr gesehen, wie jemand in den Kanal gesprungen sei.

Der Zeuge alarmierte die Polizei. Sofort wurde ein Großaufgebot an Hilfskräften in Gang gesetzt - sogar mit einem Hubschrauber, ausgestattet mit Nachtsichtgerät und Wärmebildkamera, suchte die Polizei den Kanal ab. Neben der Feuerwehr und den Taucherstaffeln war auch die Wasserschutzpolizei vor Ort. Insgesamt suchten sechs Taucher mehrere Stunden lang nach der Person im Wasser.

Vermisstensuche am Wesel-Datteln-Kanal

Die Taucher suchten im Wesel-Datteln-Kanal nach dem Menschen, der von der Hochstadenbrücke gefallen sein sollte.
Foto: Bludau - 26.04.2014 - Dorsten
Am Samstagabend suchte die Dorstener Feuerwehr mit einem Großaufgebot nach einer Person, die in der Dorstener Altstadt von der Hochstadenbrücke in den Wesel-Datteln-Kanal gefallen sein sollte. Gegen 21.00 Uhr hatte ein Zeuge der Polizei gemeldet, dass er gesehen hatte, wie jemand von der Brücke in den Kanal gesprungen sei. Nach seiner Aussage hielt sich die Person anschließend noch kurz über Wasser, ging dann aber unter. Sofort wurde ein Großaufgebot an Hilfskräften in Gang gesetzt. Unter anderem war auch ein Polizeihubschrauber mit Nachtsichtgerät und Wärmebildkamera im Einsatz und suchte den Kanal ab. In der Zwischenzeit hatte die Polizei den Zeugen noch einmal vernommen. Dieser bestätigte einmal mehr, gesehen zu haben, dass ein Mensch ins Wasser gesprungen sei. Neben drei Löschzügen der Feuerwehr, waren auch das Wasserschifffahrtsamt und die Wasserschutzpolizei vor Ort. Zur Unterstützung der Dorstener Taucherstaffel, rückten auch die Feuerwehr Taucher aus Gelsenkirchen an. Die Taucher suchten von beiden Kanalseiten aus im Wasser unterhalb der Hochstadenbrücke und arbeiteten sich bis zur Kanalmitte vor. Insgesamt suchten sechs Taucher mehrere Stunden nach der Person im Wasser. Gegen Mitternacht wurde die Suche dann ergebnislos abgebrochen. Alle Kräfte rückten wieder ein. Bleibt nur zu hoffen, dass die Person noch vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte eigegenständig das rettende Ufer erreichte und selbst aus dem Wasser steigen konnte. Zahlreiche Schaulustige verfolgten das Einsatzgeschehen trotz Regen und der späten Stunde von den Brücken der Umgebung.

Um 1.14 Uhr wurde die Suche dann ergebnislos abgebrochen. Alle Kräfte rückten wieder ab. Bleibt nur zu hoffen, dass die Person noch vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte alleine das rettende Ufer erreichen und selbst aus dem Wasser steigen konnte. Zahlreiche Schaulustige verfolgten das Einsatzgeschehen trotz Regens und der späten Stunde von den Brücken der Umgebung aus.

Wie die Polizei am Sonntagmorgen mitteilte, habe sie keinerlei Anhaltspunkte dafür, ob am Samstagabend wirklich jemand ins Wasser gesprungen ist. So hätte sich bislang auch kein Angehöriger gemeldet, heißt es aus der Recklinghäuser Leitstelle der Polizei. Die Suche wird auch nicht mehr aufgenommen. Möglicherweise werde in den nächsten Tagen nochmal ein Hubschrauber den Kanal überfliegen.

Orte:

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Rundgang durchs Verwaltungsgebäude

Rathaus soll unter Denkmalschutz gestellt werden

Dorsten Dorstens Rathaus ist ein "Sahnestück". Das sagen Architekten und Denkmalschützer. Es soll unter Denkmalschutz gestellt werden. Ratsmitglieder konnten beim Rundgang am Dienstag nur staunen, als ihnen Besonderheiten der Baukunst der 1950er-Jahre präsentiert wurden.mehr...

CDU-Vorschlag

Millionenspritze für das Petrinum?

Dorsten Eltern gehen auf die Barrikaden, weil im Gymnasium Petrinum vieles im Argen liegt. Jetzt kommt möglicherweise Bewegung in den Sanierungsstau. Aber Schüler und Lehrer sollen auch in die Pflicht genommen werden.mehr...

Appell zeigt Wirkung

Kontrollen: Keine Blechlawinen mehr an Schulen

Dorsten Kurz nach Schuljahresbeginn hatte die Stadt eine „Blechlawine“ an der Bonifatiusschule sowie am Schulzentrum Pliesterbecker Straße festgestellt und Kontrollen gemacht. Jetzt liegen die Ergebnisse vor.mehr...

Neues Stadtprinzenpaar

Robert I. und Heidrun I. regieren die Narren

Dorsten Zwei alte Bekannte führen den Holsterhausener Carnevals-Club (HCC) durch die Session 2017/2018. Robert I. und Heidrun I. sitzen erneut auf dem Thron, nachdem ihnen 2016 ein Sturm in die Quere kam.mehr...

Medienhaus Lensing Hilfswerk

Stimmen Sie ab: Welche Vereine gewinnen einen Bildungsscheck?

Dorsten Drei Fördervereine aus Dorsten können insgesamt 5000 Euro gewinnen. Sie entscheiden, welche Bildungseinrichtungen erstmals vom Medienhaus Lensing Hilfswerk unterstützt werden, Die Abstimmung läuft bis zum 23. Oktober.mehr...

Interview mit Christine Sommer

Bekannte Schauspieler kommen zur Lesung

Dorsten Sie wohnen nur wenige Steinwürfe von Dorsten entfernt, dennoch ist das Schauspieler-Ehepaar Christine Sommer und Martin Brambach mit Wahlheimat Recklinghausen im Moment schwer erreichbar. Mit etwas Glück gelang es Redakteurin Anke Klapsing-Reich aber doch, Christine Sommer in einer Drehlücke in Kitzbühel am Handy zu erwischen und zu ihrem Live-Auftritt am 16. September in Dorsten zu befragen.mehr...