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Tolle Bilanz zum Jubiläum

Schermbeck Etwa 60 geladene Gäste aus Politik, Vereinen und kirchlichen Gruppen beteiligten sich Sonntag in der ehemaligen reformierten Kirche an der Jubiläumsfeier des Heimat- und Geschichtsvereins.

Tolle Bilanz zum Jubiläum

<p>Maike Thiemann, stellvertretende Vorsitzende des Weselerwalder Heimatvereins, überreichte dem Heimat- und Geschichtsvereinsvorsitzenden Hans Zelle ein Ölgemälde des Weselerwalder Teufelssteins, das ihre Mutter Hiltrud Thiemann erstellt hatte. Scheffler</p>

Zur musikalischen Untermalung trugen die Dorstener Konzertmusiker Maria Leunig und Bernhard Schwarz bei. In seinem Festvortrag ließ der seit 20 Jahren amtierende Vorsitzende Hans Zelle die Entstehungsgeschichte Revue passieren, die eng mit dem Umbau eines Ackerbürgerhauses zum Museum in den Jahren 1985 bis 1987 verbunden war. Seine zentrale Aufgabe sah und sieht der am 7. April 1987 gegründete Verein in der Betreuung des Museums, die ihm von der Gemeinde am 4. Dezember 1987 übertragen wurde.

"Sammeln, Präsentieren, Schreiben und Informieren" nannte Hans Zelle als die wichtigsten Aufgaben. In den Jahren entstand enormer Platzbedarf. Das Museum platzte aus allen Nähten. Ein Dachausbau scheiterte an den Finanzmitteln zum Bau der Treppe und der Dachfenster. Zelle dankte für die Überlassung zweier Räume im Rathaus-Altgebäude, wo der Verein sein Archiv, seine Bücherei und Ausstellungsexponate sowie ein Zeitungsarchiv lagert.

"Der Heimat- und Geschichtsverein genießt ein hohes Ansehen", stellte Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter fest. Er lobte "die unermüdliche Schaffenskraft", die Bemühungen zur Brauchtumspflege und zur Vertiefung der Bindung zur Heimat. In den Grußworten wurde die breit gefächerte Arbeit des Vereins deutlich: Beteiligung am Mai- und Erntedankbrauchtum, die Schriftenreihe "Schermbecker Hefte", Schnatgänge, das Aufstellen eines Gedenksteins auf dem jüdischen Friedhof und die Pflege der Soldatengedenkstätte.

Gute Nachbarn

Von gutnachbarschaftlichen Beziehungen schwärmten Maike Thiemann, stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins Weselerwald und Umgebung, Jürgen Höchst stellvertretender Vorsitzender des Gahlener Heimatvereins, Johannes Kempken, Vorstandsmitglied des Erler Heimatvereins, sowie Mitglieder der Heimatvereine Rhade und Wulfen. Ludgerus-Pfarrer Honermann lobte die "identitätsstiftende Arbeit". An dem Auftrag, mit dem Museum ein kommunales Gedächtnis zu bewahren, werde er arbeiten, so Zelle. Als nächstes Projekte nannte er die Erfassung sämtlicher - auch ziviler - Kriegsopfer. H.Sch.

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