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Ungesicherte Josefschule bot Vandalen reichlich Spielraum

HERVEST Hereinspaziert in die vermeintliche Festung: Die ehemalige Josefschule bot Vandalen bis Dienstagnachmittag einen Tummelplatz, weil der Haupteingang unverschlossen war.

Ungesicherte Josefschule bot Vandalen reichlich  Spielraum

Der Haupteingang der ehemaligen Josefschule ist nicht verschlossen gewesen. Wer wollte, konnte ungehindert hereinspazieren.

Gegen ungebetene Gäste wurde zwar rund um das Gebäude ein Bauzaun aufgestellt. Aber diese Absperrung war an einigen Stellen löchrig. Fenster und Türen im Untergeschoss hatte das zentrale Gebäudemanagement mit Holzplatten verschrauben lassen. Die Haupteingangstür, mit Holz verkleidet, blieb aus unerfindlichen Gründen unverschlossen. Unbekannte Besucher nutzten die Gunst der Stunde. Wer sich beispielsweise mit dem Originalformular eines Hauptschulabschlusszeugnisses versorgen wollte, hätte ungehindert zugreifen können. Denn die Dokumente waren frei zugänglich.

„Hier hat das ehemalige Kollegium versagt. Zeugnisse und Klassenbücher dürfen nicht zurückgelassen werden“, behauptet Lisa Bauckhorn, Pressesprecherin der Stadt. Vermutungen gehen zudem dahin, dass nicht etwa autorisierte Handwerker den Haupteingang offen ließen, sondern dass Schlüsselduplikate kursierten und auch eingesetzt wurden. Gestern entfernten Mitarbeiter der Stadt wichtige Unterlagen. Schwere Ketten mit Sicherheitsschlössern verriegeln nun die Schule.

Einige aufgebrochene Fenster- und Türriegel haben Taubenväter indes repariert. Hans Hülsmann, Karl-Heinz Homann und Adolf Ferfer schauen ab und zu nach dem Rechten. Zur Zeit nutzen sie noch Garagen auf dem Schulgelände, die aber bald zur Albert-Schweitzer-Schule transportiert werden. Am Dienstag ersetzten sie ein geklautes Schloss durch eine Verschraubung. Die Stadt hat den beabsichtigten Abriss der Josefschule im Oktober ausgeschrieben. Die Angebotseröffnung beginnt heute um 14 Uhr im Hauptamt, Zimmer 121. Die Zuschlagsfrist, bis zu der Bieter an ihr Angebot gebunden sind, endet am 17. Dezember. Erst danach können die Firmen mit den Entsorgungs- und Abbrucharbeiten beginnen 

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