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Verbund bekommt eine Sechs

Kirchhellen Der geplante Zusammenschluss von Matthias-Claudius- und Marienschule bekommt von Lehrern und Eltern eine glatte Sechs.

Die Schulkonferenzen beider Grundschulen in Kirchhellen-Mitte bzw. Feldhausen haben sich gegen den im neuen Schulentwicklungsplan vorgeschlagenen Verbund ausgesprochen. Nicht nur, weil die Schulen nicht gerade nebeneinander liegen und somit durch den Pendelverkehr der Lehrer "Hektik aufkommt", sondern auch, weil sie völlig unterschiedliche Schulprogramme haben.

So würde nach Meinung der Lehrerinnen an der Matthias-Claudius-Schule ihre Qualifikation mit dem Namen "Teamarbeit, Kooperation, Innovation und Evaluation" stark beeinträchtigt werden. Die Diskussion müsse bei einem Verbund neu geführt, andere wichtige Entscheidungen zur Verbesserung der "Qualität von Schule" müssten zurückgestellt werden.

Auch die Marienschule ("Wir sind das älteste Schulsystem in Kirchhellen") sieht wegen der räumlichen Entfernung organisatorische Probleme und zusätzliche Belastungen für das Lehrerkollegium. Die Hoffnung: Durch die rege Bautätigkeit in Feldhausen sei mit steigenden Schülerzahlen zu rechnen.

Zu wenige Kinder

Das Schulverwaltungsamt geht indes nicht davon aus, dass die Marienschule dauerhaft zweizügig geführt werden könnte. Derzeit besuchen im Durchschnitt nur 15,5 Kinder die (einzige) Klasse eines jeden Jahrgangs, der Richtwert (24 Kinder) wird bereits erheblich unterschritten. "Nur die Anbindung an die Matthias-Claudius-Schule sichert den Erhalt des Schulstandortes in Feldhausen." dieb

Die Bezirksvertretung befasst sich am nächsten Dienstag (15 Uhr, Bezirksverwaltungsstelle) mit dem Schulentwicklungsplan.

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