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Verneigung vor den Opfern

Dorsten In Dorsten gab es anlässlich des Volkstrauertages am Sonntag etliche Gedenkfeiern. Die zentrale fand am Ehrenmal Westwall statt.

Verneigung vor den Opfern

<p>Feierliche Kranzniederlegung. Pieper</p>

Dazu hatte Bürgermeister Lambert Lütkenhorst die Bürger am Sonntagmorgen eingeladen. Alle Dorstener Schützenvereine und insgesamt über 200 Personen waren erschienen, um der Kriegsopfer der letzten 200 Jahre zu gedenken. Vorbereitet wurde die Trauerfeier vom Allgemeinen Dorstener Schützenverein e.V, der Evangelischen Kirchengemeinde Holsterhausen und der Pfarrgemeinde St. Bonifatius. Die Feierlichkeiten begannen mit einer Versammlung auf dem Marktplatz und dem anschließenden gemeinsamen Gang zum Ehrenmal. Zur Einstimmung spielte das St. Marien Blasorchesters tragende Weisen.Anschließend hielt Pfarrer Franz-Josef Mohn eine 20-minütige Rede, in der er die deutsche Geschichte und die Auswirkungen des 2. Weltkrieges reflektierte. Er betonte, dass "der Schleier der Trauer auch heute noch über vielen Köpfen hängt und man sich tief vor den Opfern der Geschichte verneigen muss". Außerdem rief er zur kritischen Selbstreflexion auf und zog eine Parallele zu aktuellen politischen Ereignissen, wie dem Afghanistan-Einsatz, wo durch Krieg kein Frieden erreicht wird. " Lasst dieses Ehrenmal immer auch ein Mahnmal sein", rief Mohn seinen Zuhörern zu.. Nach der packenden Rede kam es zur feierlichen Kranzniederlegung, musikalisch untermalt durch die vom Blasorchester gespielte Nationalhymne. Bürgermeister Lambert Lütkenhorst betonte: Durch die Rede Franz- Josef Mohns ist deutlich geworden, dass der Anfang für ein friedliches Zusammenleben auch hier in unserer Stadt gelegt werden muss. Flo

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