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Tanzfabrik begeisterte

"Verwirrt und begeistert, traurig und glücklich"

Dorsten "Schauen Sie in Nischen, öffnen Sie Türen, drehen Sie Dinge um.“ Sebastian Spahn, Choreograf der vierten Tanzfabrik auf Fürst Leopold, erweckte die Neugier des Publikums.

"Verwirrt und begeistert, traurig und glücklich"

Von der Darbietung der Tanzfabrik waren die Besucher begeistert.

Bilder von der Tanzfabrik

Von der Darbietung der Tanzfabrik waren die Besucher begeistert.
Mit dabei die jungen Tänzerinnen von Grün-Weiß-Schermbeck.
Von der Darbietung der Tanzfabrik waren die Besucher begeistert.
Von der Darbietung der Tanzfabrik waren die Besucher begeistert.
Kunst und Tanz bildeten eine Einheit.
Von der Darbietung der Tanzfabrik waren die Besucher begeistert.
Lichteffekte erzeugten eine Unheimliche und bedrückende Stimmung in der Kaue.
Von der Darbietung der Tanzfabrik waren die Besucher begeistert.
Von der Darbietung der Tanzfabrik waren die Besucher begeistert.
Von der Darbietung der Tanzfabrik waren die Besucher begeistert.
Von der Darbietung der Tanzfabrik waren die Besucher begeistert.
Von der Darbietung der Tanzfabrik waren die Besucher begeistert.
Von der Darbietung der Tanzfabrik waren die Besucher begeistert.
Von der Darbietung der Tanzfabrik waren die Besucher begeistert.
Von der Darbietung der Tanzfabrik waren die Besucher begeistert.
Von der Darbietung der Tanzfabrik waren die Besucher begeistert.

Die Tür zur Kaue öffnete sich. Rotes Licht. Der Nebel legte sich und enthüllte eine Gestalt. „Vergessen Sie nicht in jede Nische zu schauen“, sagte die Tänzerin nochmals und wies den Weg. Zögerlich folgte die Besuchergruppe. Was erwartet uns? Die riesige Kaue im Halbdunkeln. Tänzer und Tänzerinnen sprangen hervor, tanzten ums Publikum herum. Ein Tänzer bewegte um einen Stuhl herum, ein anderer zog seine Hose aus und wieder an, aus und wieder an. 

Bizarre Szenerie.

Erinnerungen erwachten: Hier zogen sich früher die Bergleute um. Irres Lachen aus einem der Nebenräume. In einem anderen Raum: Dunkle Gestalte

n mit Taschenlampen, deren Tanz nur durch das Leuchten der Lampen erkennbar war. Es war ein Tanz der Grubenlampe in der Dunkelheit unter Tage. „Wandlung“ ist das Thema der vierten Tanzfabrik. Der Tanz ließ Vergangenheit und Gegenwart der Gebäude verschmelzen, ließ Erinnerungen erwachen und forderte den Besucher zum Nachdenken auf. Wo früher die „Kumpel“ ihre alltägliche Arbeit verrichteten, ist heute ein Ort der Kunst und Kreativität entstanden. Diese Kreativität war in jeder Minute der Tanzfabrik spürbar. Der Besucher sah nicht nur, er spürte. Licht- und Nebeleffekte erzeugten eine unheimliche und bedrückende Stimmung.

Aus der Komfortzone

Auch die Aufführung selbst wandelte sich und ließ den Gast oft fragend zurück. „Wir möchten die Zuschauer aus ihrer Komfortzone herauslocken“, so Veranstalter Hans Schuster. Es begann mit einer klassischen Tanzvorführung in der Lohnhalle, dann wurden die Gäste in Gruppen herausgeführt. Allein bewegten sie sich durch die Kaue. Hier thematisierten die Tänzer und Tänzerinnen die Beziehung zwischen Arbeit und Kunst, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Dann zum Finale hin wandelte sich die Show abermals. Am Freitag- und Samstagabend gastierte das Ensemble um Sebastian Spahn zum ersten Mal in der Lohnhalle und der Kaue von Fürst Leopold mit dem Programm „Wandlung“. Profitänzer aus Deutschland, Japan, Taiwan, Rumänien, Niederlande, Mexiko und Curaçao und Tänzer und Tänzerinnen des Tanzclub Grün/Weiß-Schermbeck machten bei dieser einzigartigen Show mit. Insgesamt 70 an der Zahl.

Einzigartige Performance

Hinter ihnen liegen sechs Monate Vorbereitung und unzählige Proben vor Ort für eine Performance, die wohl einzigartig in Deutschland ist. Es hat sich gelohnt – das Publikum war begeistert. Und sprachlos: „Es sind so viele Eindrücke. Ich bin gleichzeitig verwirrt und begeistert, traurig und glücklich.“ Die Tanzfabrik hat ihr Ziel, Emotionen beim Besucher hervorzurufen, erreicht. 

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