Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Frustrierender Doppelschlag

ViVi-Galerie: Erst Einbruch, dann Kündigung

DORSTEN Dieser Doppelschlag ist für Virtuell-Visuell (ViVi) schwer zu verkraften: Zuerst wurden bei einem Einbruch mehrere Kunstwerke gestohlen, jetzt muss zum Ende des Jahres der Ausstellungsraum an der Wiesenstraße geräumt werden.

ViVi-Galerie: Erst Einbruch, dann Kündigung

"Virtuell-Visuell"-Vorsitzende Angelika Krumat rahmt den Eingang zu den Ausstellungsräumen in der Wiesenstraße ein. Im kommenden Jahr muss ViVi umziehen.

"Erst hat man bei uns eingebrochen und einige Kunstwerke gestohlen, und jetzt wurde uns auch noch unser Ausstellungsraum in der Wiesenstraße zum Ende des Jahres gekündigt", zeigt sich die Vereinsvorsitzende Angelika Krumat frustriert und ratlos.

Es war am 24. September, einem Mittwoch, als Angelika Krumat mit Ehemann Otto den Einbruch bemerkte. "Wir wollten an diesem Morgen die Bilder für die Ausstellungseröffnung am 26. September anlässlich der Kunstroute 2014 hängen", hatte sich das Ehepaar mit allen teilnehmenden Künstlern in der Wiesenstraße verabredet. Sie fanden die Eingangstür nur angelehnt und einige Geldmünzen, die, wie sich später herausstellen sollte, aus der aufgebrochenen Spendenbox stammten, lagen über den Boden verstreut.

Als Ehemann Otto sich suchend und umschauend fragte: "Wer hat denn meine Bilder weggestellt?" wurde Angelika Krumat klar: "Die sind nicht weggestellt, die sind geklaut!" Auch Martino Dimo stellte fest, dass eine seiner Skulpturen fehlte. Die Schadensbilanz insgesamt, die die hinzugezogene Polizei notierte: vier Krumat-Bilder, eine Skulptur und etwa 100 Euro Spendengelder. Die Ermittlungen dauern an. Wenige Tage später sollte sie sich noch einmal wundern, als vom Vermieter das Kündigungsschreiben für die seit 2009 von Virtuell-Visuell angemieteten Räume ins Haus flatterte: Zum Ende des Jahres muss ViVi raus, um einem Fanartikel-Shop zu weichen, der dort sein Lager und einen kleinen Verkaufsladen einrichten wird.

"Wir haben zwar angeboten, mehr Miete zu zahlen, aber bei diesem Mitbewerber konnten wir offensichtlich nicht mithalten", bedauert Angelika Krumat, die jetzt dringend nach neuen Räumlichkeiten sucht: "Wir wären glücklich, wenn uns jemand eine Alternative bieten könnte."

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Rundgang durchs Verwaltungsgebäude

Rathaus soll unter Denkmalschutz gestellt werden

Dorsten Dorstens Rathaus ist ein "Sahnestück". Das sagen Architekten und Denkmalschützer. Es soll unter Denkmalschutz gestellt werden. Ratsmitglieder konnten beim Rundgang am Dienstag nur staunen, als ihnen Besonderheiten der Baukunst der 1950er-Jahre präsentiert wurden.mehr...

CDU-Vorschlag

Millionenspritze für das Petrinum?

Dorsten Eltern gehen auf die Barrikaden, weil im Gymnasium Petrinum vieles im Argen liegt. Jetzt kommt möglicherweise Bewegung in den Sanierungsstau. Aber Schüler und Lehrer sollen auch in die Pflicht genommen werden.mehr...

Appell zeigt Wirkung

Kontrollen: Keine Blechlawinen mehr an Schulen

Dorsten Kurz nach Schuljahresbeginn hatte die Stadt eine „Blechlawine“ an der Bonifatiusschule sowie am Schulzentrum Pliesterbecker Straße festgestellt und Kontrollen gemacht. Jetzt liegen die Ergebnisse vor.mehr...

Neues Stadtprinzenpaar

Robert I. und Heidrun I. regieren die Narren

Dorsten Zwei alte Bekannte führen den Holsterhausener Carnevals-Club (HCC) durch die Session 2017/2018. Robert I. und Heidrun I. sitzen erneut auf dem Thron, nachdem ihnen 2016 ein Sturm in die Quere kam.mehr...

Medienhaus Lensing Hilfswerk

Stimmen Sie ab: Welche Vereine gewinnen einen Bildungsscheck?

Dorsten Drei Fördervereine aus Dorsten können insgesamt 5000 Euro gewinnen. Sie entscheiden, welche Bildungseinrichtungen erstmals vom Medienhaus Lensing Hilfswerk unterstützt werden, Die Abstimmung läuft bis zum 23. Oktober.mehr...

Interview mit Christine Sommer

Bekannte Schauspieler kommen zur Lesung

Dorsten Sie wohnen nur wenige Steinwürfe von Dorsten entfernt, dennoch ist das Schauspieler-Ehepaar Christine Sommer und Martin Brambach mit Wahlheimat Recklinghausen im Moment schwer erreichbar. Mit etwas Glück gelang es Redakteurin Anke Klapsing-Reich aber doch, Christine Sommer in einer Drehlücke in Kitzbühel am Handy zu erwischen und zu ihrem Live-Auftritt am 16. September in Dorsten zu befragen.mehr...