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Tag der offenen Tür

Viele Eltern wollen „Neue Schule“ kennenlernen

Holsterhausen Die Sekundarschule weckte beim Tag der offenen Tür am Sonntag die Neugierde vieler Eltern. Gespannt erwarteten Susanne Bender und Daniela Kasche vom Arbeitskreis „Neue Schule Dorsten“ am Sonntag die Besucherresonanz.

Viele Eltern wollen „Neue Schule“ kennenlernen

Johanna (2.v.l.) fand die digitale Tafel im Musterklassenraum interessant und verewigte sich dort zusammen mit weiteren Kindern, die vielleicht mit ihr im kommenden Jahr die Sekundarschule besuchen werden. (Foto: Claudia Engel) Foto: Foto: Claudia Engel

Die beiden Lehrerinnen wurden nicht enttäuscht. Denn der Einladung zum Tag der offenen Tür am Sonntag im Schulgebäude der Erich-Klausener-Realschule, in dem die Neue Schule an den Start gehen soll, folgten mehrere Dutzend Eltern mit ihren Kindern.

Viele Fragestellungen

Was hat die Neue Schule an der Pliesterbecker Straße zu bieten, was andere nicht bieten? Das war die Frage schlechthin, mit der sich Bender und ihre Kollegen am Sonntag meistens konfrontiert sahen. „Die Sekundarschule steht für längeres gemeinsames Lernen, hat vieles, was die Gesamtschule auch zu bieten hat und für die Oberstufe nach der Klasse 10 kompetente Schulpartner, die entweder zum Fachabitur oder Abitur führen beziehungsweise in eine solide Berufsausbildung“, sagte Susanne Bender.

Stundenplan

Interesse weckte bei den Eltern auch der Stundenplan der kommenden Fünftklässler: „Wir haben vormittags vier Fächer, am Nachmittag nur noch eines in Klasse 5. Ab Klasse 7 kommen weitere Sprachen und naturwissenschaftliche Fächer hinzu. Das Hin und Her zwischen vielen verschiedenen Fächerangeboten vermeiden wir dadurch, dass wir 65-minütige Unterrichtseinheiten bilden“, so die Lehrerinnen.

Attraktiv wirkte auf die Elternschaft wohl auch, dass die Kinder nachmittags gegen 15.20 Uhr mit ihrem Lernprogramm komplett durch sind. Denn täglich baut die Sekundarschule eine Lernstation ein: „Hier haben die Kinder Gelegenheit, Inhalte aus dem Unterricht unter Aufsicht von Lehrern zu vertiefen“, erläuterte Daniela Kasche. Sie gehen dann ohne Hausaufgaben nach Hause.

Wechsel von der Realschule

Jonas, Siebtklässler einer Realschule, findet das Sekundarschulprogramm so interessant, dass er am Sonntag sagte: „Am liebsten würde ich auch an diese Schule wechseln. Bei uns ist der Unterricht so eng getaktet, dass manchmal die Zeit fehlt, Inhalte richtig zu verstehen.“

Seine kleine Schwester Johanna, jetzige Viertklässlerin, kann sich gut vorstellen, im kommenden Schuljahr die Sekundarschule zu besuchen. „Ich will hier hin“, sagte sie ihren Eltern deutlich. Die haben kein Problem, den Wunsch ihrer Tochter nachzuvollziehen, meinten aber: „Am Ende entscheidet das Bauchgefühl, ob die Sekundarschule die richtige für unser Kind ist.“

Mehr zur Neuen Schule Dorsten gibt es auch online: Neue Schule Dorsten

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