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"Langfristig Existenz gesichert"

Volksbank Dorsten fusioniert mit Kirchhellen/Bottrop

Dorsten Die Volksbank Dorsten und die Volksbank Kirchhellen eG Bottrop gehen künftig gemeinsame Wege und planen die Fusion zum 1. Januar 2017. Die beiden Geldinstitute firmieren dann unter einem neuen Namen. Die Zahlen sind beeindruckend.

Volksbank Dorsten fusioniert mit Kirchhellen/Bottrop

Machen künftig gemeinsame Sache (v.l.): die Volksbank-Vorstände Eberhard Kreck (Bottrop), Johannes Becker (Dorsten), Martin Wissing (Bottrop) und Ingo Hinzmann (Dorsten).

Die Vereinte Volksbank eG Dorsten-Kirchhellen-Bottrop mit Sitz in Dorsten hat mehr als 70.000 Kunden, 263 Mitarbeiter und 15 Standorte in beiden Städten. Die Bilanzsumme der Genossenschaftsbank beläuft sich dann auf fast 1,3 Milliarden Euro (Stand Dezember 2015). "Durch die Verschmelzung der beiden Häuser sichern wir eine langfristige Existenz und Leistungsfähigkeit in einem für Regionalbanken immer schwierigen Umfeld. Wir handeln im Sinne unserer Mitglieder", betonte Johannes Becker, Vorstand der Volksbank Dorsten, am Mittwoch.

Vertreterversammlungen entscheiden im Mai

Neben Becker gehören auch Ingo Hinzmann (Dorsten) sowie Eberhard Kreck und Martin Wissing (beide Kirchhellen-Bottrop) dem vierköpfigen Vorstandsgremium mit unterschiedlichen Aufgabenfeldern an. Die endgültige Entscheidung über die Fusion liegt bei den Vertreterversammlungen beider Häuser, die voraussichtlich im Mai 2017 anberaumt wird. Schon in diesem Monat sowie im April 2017 soll in internen "Dialogveranstaltungen" über Hintergrund und Ziele des geplanten Zusammenschlusses informiert werden.

Die anhaltende Phase der Niedrigzinsen, der zunehmende Druck seitens der Bankenaufsicht mit immer neuen regulatorischen Vorschriften, die stetig steigenden Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden sowie der spürbare und zum Teil aggressive Wettbewerb durch Direktbanken wurden am Mittwoch als Gründe für die "neue strategische Ausrichtung" der Bank genannt. Die Aufsichtsräte stünden dem geplanten Vorhaben positiv gegenüber, hieß es.

"Es herrscht Aufbruchstimmung"

Die Mitarbeiter in Dorsten und Bottrop wurden am Dienstagabend informiert. "Es herrschte Aufbruchstimmung", bestätigte Ingo Hinzmann. "In einem gemeinsamen Haus können wir durch die Bündelung der Kräfte und durch die neue Betriebsgröße die künftigen Herausforderungen leichter und erfolgreicher stemmen."

 

 

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