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Großaufgebot von Einsatzkräften an der Lippe

Voll besetztes Kanu kentert - drei Menschen verletzt

Dorsten Ein voll besetztes Ausflugskanu ist am Samstagnachmittag (20.9.) auf der Lippe gekentert. Alle neun Insassen stürzten ins Wasser, sechs von ihnen wurden von der Strömung mitgerissen.

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Ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte an die Lippe aus.

Das gekenterte Kanu.

Laut Auskunft der Polizei war eine Gruppe aus Bochum mit zwei Kanus unterwegs. Die Insassen des ersten Kanus wollten an der Lippe-Brücke Buerer Straße aussteigen, was auch klappte. Das nachfolgende Kanu geriet jedoch in Schwierigkeiten und kenterte. Sechs Menschen wurden abgetrieben. Aufgrund der starken Regenfälle der vergangenen Tage führte die Lippe mehr Wasser als sonst, deshalb war die Strömung stärker als üblich. Die Gekenterten trieben mitsamt ihrem Kanu stromabwärts, bis das Kanu etwa in Höhe der Wesel-Datteln-Kanal-Station der Wasserschutzpolizei am Hammer Weg an einem Busch hängenblieb. Die abgetriebenen Kanuten konnten sich auf eine Sandbank retten, bis sie schließlich aus ihrer misslichen Lage befreit werden konnten. Verschiedene Anrufer hatten zuvor den Leitstellen von Polizei und Feuerwehr mehrere hilflos im Wasser treibende Menschen.

Aufgrund der unklaren Lage und der nicht genau bekannten Örtlichkeiten wurden mehrere Dorstener Feuerwehreinheiten alarmiert. Hinzu kamen die Taucherstaffel Gelsenkirchen und ein Polizeihubschrauber, der bei der Suche helfen sollte. Die Geretteten wurden notärztlich untersucht und kamen zum Teil mit dem Verdacht auf Unterkühlungen und Platzwunden ins Krankenhaus. Drei Personen wurden verletzt. Über die Unglücksursache ist noch nichts bekannt.

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Ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte an die Lippe aus.

Das gekenterte Kanu.

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