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Gesangsfestival

"Wasserklänge" waren beim "Day of Song" weit zu hören

Dorsten Am Samstag lag im ganzen Ruhrgebiet Musik in der Luft! Dorsten veranstaltete zum ersten Mal die "Wasserklänge" an der Wallgrabenanlage. Im Vorjahr waren es noch "Fensterklänge" auf dem Marktplatz gewesen, aber wie Moderator Bürgermeister Lambert Lütkenhorst am Applaus ermessen konnte, stößt der neue Platz auf mehr Zustimmung.

"Wasserklänge" waren beim "Day of Song" weit zu hören

Während die Kinder sangen, formierten sich die Erwachsenenchöre rund um den Wallgraben.

Etwa 700 Kinder aus Kindergärten und Grundschulen und rund 400 Sängerinnen und Sänger aus 14 Dorstener Chören waren an diesem Open-Air-Gesangsfestival beteiligt. Hinzu kamen unzählige Besucher, denen gleich ein Liederheft in die Hand gedrückt wurde - hier konnten und sollten alle mitsingen!

Den Anfang machten die Kinder: Die meisten trugen ein gelbes Day-of-Song-Shirt mit rosa Aufdruck und bekamen noch einen pinkfarbenen Luftballon in die Hand gedrückt. Den ließen sie vor ihrem ersten Lied in den Himmel steigen, falls sie sich davon trennen konnten. Bei strahlendem Sonnenschein stiegen hunderte Ballons auf und trugen den Gedanken einer Verbindung von Menschen durch Gesang ins Land hinaus. Die Kinder hatten zehn Lieder mit Bewegungen einstudiert und waren mit Feuereifer dabei. Ihre begeisterten Stimmen wurden elektronisch verstärkt und waren bis weit in die Fußgängerzone hinein zu hören.

Day of Song in Dorsten

Groß und Klein waren von diesem Festival begeistert.
Aus allen Richtungen strömten die Familien in 
Day-of-Song-Outfit zur Johanneskirche.
Die Kita- und Grundschulkinder versammelten sich auf der Treppe und dem Platz vor der Johanneskirche.
Bürgermeister Lambert Lütkenhorst und Matthias Feller von der Sparkasse Vest moderierten die Veranstaltung.
Musikschulleiter Eugen Kayser vor seinem Einsatz als Dirigent der Dorstener Wasserklänge.
Hunderte pinkfarbene Ballons trugen den Gedanken einer Verbindung von Menschen durch Gesang ins Land hinaus.
Passanten bekamen Liederhefte in die Hand gedrückt und  konnten mitsingen.
Das Gewusel um die Kindergruppen am Fuß vom Johannesturm.
Während die Kinder sangen, formierten sich die Erwachsenenchöre rund um den Wallgraben.
Das Kopfende des Wassergrabens mit Bandzelt und 
Dirigenten-Hubsteiger
Die gelb leuchtenden Kindertrauben vor dem Bandzelt.
Wochenlang hatten die Kinder 10 Lieder mit passenden Bewegungen einstudiert.
Durch Vorturnerinnen wurden die Kinder zu den Gesten animiert und angeleitet.
Musikschulleiter Eugen Kayser " stand über den Dingen".
Das Kopfende der  Wallgrabenanlage von der Brücke aus gesehen.
Etwa 2000 Menschen stimmten in die Lieder ein.
Eugen Kayser in seinem Element.
Rund um den Wassergraben versammelten sich die Chöre zu den "Wasserklängen".
Eugen Kayser bemühte sich redlich, den Riesenchor im Takt zu halten.
Eine Band von Musikschullehrern spielte jeweils eine Strophe vor.
Hier singt der Männergesangverein Hervest.
Wie-klingt-Kohle-Flötist Thomas Döller und Musiklehrerin Annette Krieger ließen sich dieses besondere Dorstener Ereignis nicht entgehen.
Moderator Lütkenhorst im "Doris-Day-Schwung": Que Sera, Sera.
Der Musikschulchor stieg sofort ein.
Auch der Volksliederchor war mit von der Partie.
Auch die Kantorei Wulfen hatte ihren Spaß.
Bürgermeister Lütkenhorst stellte stolz die "Doris Day von Dorsten" Sophie Schwerthöffer vor.
Die 12-jährige Gewinnerin von "Jugend musiziert" 
beeindruckte mit schöner Stimme und Selbstbewusstsein.
Bei "Halleluja" von Leonard Cohen wurde sie begleitet von Pianist Stefan Brunner.
Sophie Schwerthöffer reichte ein kleiner Mauervorsprung als Bühne.
Die junge Sängerin Sophie Schwerthöffer und Sponsor Matthias Feller von der Sparkasse Vest auf dem Moderatorenpodest.
Alles klatschte und schmetterte aus Leibeskräften.

Um kurz nach 12 Uhr kamen dann die Erwachsenen dran. Der WDR schaltete zum Beginn des „Stei-gerliedes“ sogar life nach Dorsten. Aus etwa 2000 Kehlen ertönte in der Folge eine bunte Mischung aus Schlagern, Volksliedern und Gospel. Die Chöre waren bis zur ersten Brücke rund um den Wasser-graben aufgestellt. Eugen Kayser von der Dorstener Musikschule versuchte von einem Hubsteiger aus, die große Menschenmenge zu dirigieren. Unterstützt wurde er dabei von einer Band aus Musiklehrern, die die Melodien immer einmal vorspielten, bevor der Riesenchor einsetzte. Ein gut aufgelegter Bürgermeister gab ein Gedicht von Heinz Erhardt zum besten, bevor „Rote Lippen soll man küssen“ geschmettert wurde, und die Gruppen nahmen sein Schunkeln bei „Que Sera, Sera“ auf.

Kollektives Wippen und Klatschen verband zufällige Nachbarn in einem vergnüglichen Miteinander. Eingestreut in die geplante Liedfolge wurden zwei Auftritte der „Doris Day von Dorsten“, wie Lütkenhorst sie nannte: Die erst 12jährige Sophie Schwerthöffer sang mit Klavierbegleitung u.a. „Halleluja“ von Leonard Cohen und beeindruckte so mit schöner Stimme und selbstbewusstem Auftreten. Sparkasse weiter dabei Zum Ende der Veranstaltung am Wallgraben versicherte Sponsor Matthias Feller von der Sparkasse Vest, dass er sich auch im nächsten Jahr am Day of Song beteiligen will. Dieses Gesangsfestival soll in Dorsten künftig eine feste Einrichtung werden. Wer Lust dazu hatte, konnte nach dem Singen am Wallgraben am Nachmittag noch mehrere musikalische Begegnungen erleben: Ein Teil der Sänger zog weiter nach Wulfen zu einem Sängertreffen unterm Wappenbaum.

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