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Wie das Wort Gottes lebendig wird

Wie das Wort Gottes lebendig wird

<p>Dicken Fang gemacht: Melanie und Marcelo Reimer am Malawi-See. Privat</p>

Wulfen Für Marcelo und Melanie Reimer ist die Bibel tägliche Lektüre. Doch in der Region, in der sie seit Mitte August leben, gibt es das Buch Gottes nicht. Nicht mal Buchstaben, Worte und Sätze, um die Heilige Schrift verständlich machen zu können.

Als "faszinierende Spracharbeit" bezeichneten die beiden Mitglieder der Christlichen Gemeinde auf Schonebecks Hof in Wulfen-Barkenberg ihre Aufgabe in Tansania. Im Südwesten des afrikanischen Staates, nahe Mbeya, lernen sie nach einer dreimonatigen Sprachschule als Mitarbeiter des Vereins Wycliff e.V. die Sprache eines Minderheitenvolkes, um sie später schriftlich umzusetzen. "Und dann", träumt das gläubige Ehepaar, "können wir eines Tages auch die Bibel übersetzen".

Marcelo Reimer hat sich in dem kleinen Dorf inzwischen als unersetzlicher Computerfachmann etabliert. "Für fast alle Arbeiten am Projekt wie Sprachforschung, Übersetzung und Alphabetisierung werden ja Computer benötigt", erklärt seine Frau, die im Januar erstmals Nachwuchs erwartet. "Und immer wieder kommen einheimische Bibelübersetzer oder auch andere Missionare mit Computerproblemen zu ihm."

Melanie Reimer analysiert derweil die Sprache "Nyakyusa". "In der Vergangenheit gab es bereits einmal eine Bibelübersetzung, aber diesen Dialekt verstehen nicht viele." Die 28-Jährige hat einige Rechtschreibregeln aufgestellt und will nun mit Nyakyusa-Sprechern die schon übersetzten Bibeltexte überarbeiten, um die Rechtschreibung zu vereinheitlichen. "Erst dann können die Texte gedruckt und an alle Nyakyusa-Sprecher verteilt werden, damit das Wort Gottes auch für sie endlich lebendig und kräftig wird."

www.reimer-online.de/vu

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