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Zentrale Gedenkfeier zum Volkstrauertag

DORSTEN „Zum Frieden gibt es keine Alternative“, appellierte Pfarrer Bernhard Miczynski bei der zentralen Gedenkfeier am Volkstrauertag an jeden Einzelnen, seinen Beitrag im Kleinen dazu zu leisten, denn der Frieden im Großen brauche den Frieden im Kleinen.

Zentrale Gedenkfeier zum Volkstrauertag

Kranzniederlegung am Ehrenmal in Altendorf-Ulfkotte.

 Abordnungen der Schützenvereine, der Feuerwehr und Bundeswehr, Bürgermeister Lütkenhorst und Vertreter aus Verwaltung und Rat konnte Franz-Josef Winkel, Vorsitzender der Altendorfer Schützen, am Sonntagmorgen zur zentralen Gedenkfeier des Volkstrauertages am Ehrenmal in Altendorf-Ulfkotte begrüßen. Der Kirchenchor Altendorf-Ulfkotte und das Blasorchester der St. Antonius-Gemeinde besorgten mit der musikalischen Gestaltung den würdigen Rahmen.

Den Toten beider Weltkriege und den Opfern der Gewaltherrschaft aller Nationen gilt das Gedenken an dem staatlichen Feiertag, der traditonsgemäß zwei Sonntage vor dem 1. Advent begangen wird. „Trauern wir wirklich oder erfüllen wir nur eine Pflicht mit einigen Zeremonien?“, lenkte Pfarrer Bernhard Miczynski den Blick auf den Sinn des Volkstrauertages, der nicht nur in der Rückschau liege: „Die Trauer um die Kriegstoten und zig Millionen Opfer ist der Anlass dieses Tages. Aber die Totenklagen müssen zu Gebeten der Freude, der Volkstrauertag zum Tag des Friedens werden“, fordert der katholische Geistliche dazu auf, von den Parolen des Hasses abzurücken und sich auf die christlichen Grundsätzen der Nächstenliebe zu besinnen.

Leider sei die Welt noch nicht von der Urversuchung befreit, den unheilvollen Machtrausch auf Kosten anderer auszuleben. „Was muss noch alles passieren, um einzusehen, dass Krieg und Gewalt keine Probleme lösen?“, setzt der Pfarrer der Heilig-Kreuz-Gemeinde auf hellwache Menschen, die sich als Vorbild in ihrem eigenen Umfeld der Diskriminierung, sozialer Ungerechtigkeit, der Lüge und Verleumdung entgegenstellen und für die Würde des einzelnen eintreten. „Liebt eure Feinde“, zitierte Pfarrer Miczynski die Worte Jesus, „ein Satz, der nicht fürs Poesiealbum bestimmt, sondern als Auftrag für uns alle gemeint ist.“ 

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