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Zuhörer in Ekstase versetzt

Dorsten "Ich glaub', das wird laut", meinte ein Besucher freudig grinsend, als schon beim Soundcheck selbst der Boden des Treffpunkt Altstadt erheblich in Schwingung versetzt wurde.

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Wabernder Nebel, knallharter Sound: Die Fans waren hin und weg.

Rock der härteren Sorte, gekonnt gespielt von hervorragenden Musikern, regierte beim "Monsters of Rock 4". (2) Pieper

Auch die vierte Ausgabe des "Monsters of Rock"-Festivals am Samstag wurde den Erwartungen der über 250 Zuschauer mehr als gerecht.Die vier Bands des Abends erwiesen mit ihren gekonnten Auftritten den Heroen des Hard Rock und Heavy Metal die Ehre. Dabei bedienten sie die nostalgischen Gefühle von Metalfans der ersten Stunde und betrieben gleichzeitig "Nachwuchsförderung". Familienväter hatten ihre "Metal-Kutten" und schwarzen Lederhosen herausgekramt und schüttelten ihre Haare, egal ob lang oder kurz, neben mit Patronengürteln behangenen Teenagern - in vollkommen friedlicher Atmosphäre. Schon zur Eröffnung gaben die Kölner "Metal Rulez" eine blendende Vorstellung ab. Souverän spielte man sich durch ein rasantes Repertoire von Kiss über Iron Maiden, Twisted Sister und Judas Priest. Das Publikum feierte, applaudierte und sang lauthals mit. Die gute Stimmung hielt dann auch die Thin Lizzy-Coverband "Jailbreak" aufrecht. Das Quintett beeindruckte bei der Umsetzung des nicht gerade einfachen Materials. Selbst die markante Stimme und die schwierigen Phrasierungen, die Markenzeichen des verstorbenen Thin Lizzy-Gründers Phil Lynott, wurden von Sänger Ingo Scholle gekonnt in Szene gesetzt.

Schon das "traditionelle" Ozzy Osbourne-Intro, Carl Orffs "Oh Fortuna", blies den Zuhörern den Schmalz aus den Ohren, und als die Dorstener Coverband die Bühne enterte, gab es kein Halten mehr. Die Mannen um den charismatischen Anselm "Ozzy" Triptrap saßen bei ihrer halsbrecherischen Fahrt durch sämtliche Ozzy- und Black Sabbath-Klassiker musikalisch fest im Sattel. Diesem showtechnischen Höhepunkt konnte dann nur noch der energetische folgen: "live Wire", die Dorstener AC/DC-Coverband, versetzte das begeisterte Publikum nochmals völlig in Extase. Trotz der Umbesetzung an der Sologitarre (Stefan Lucassen) und Schlagzeug (Michael Sticken) gab es keinen Unterschied zu früheren Auftritten. Jedes Riff saß und jeder Song von "Sin City" bis "Highway to hell" zündete. KGö

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