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Rauchwolke war ungefährlich

140 Feuerwehrleute löschen brennende Fabrikhalle - hoher Schaden

EVING 140 Feuerwehrleute waren am Montag bei einem Großbrand im ehemaligen Metallhüttenwerk Bruch in Eving im Einsatz. Dort brannte eine große Fabrikhalle, es gab einen großen Feuerball. Wegen einer übelriechenden Rauchwolke sollten die Anwohner Fenster und Türen geschlossen halten. Nun gibt es erste Schätzungen zur Schadenshöhe.

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Gegen 18 Uhr kam es durch eine "Durchzündung", ein riesiger Feuerball entstand und durchschlug das Hallendach.

Gegen 18 Uhr kam es durch eine "Durchzündung", ein riesiger Feuerball entstand und durchschlug das Hallendach.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Brand brach gegen 16.30 Uhr bei Abrissarbeiten aus
  • Gegen 18 Uhr kam es zu einer Art Explosion, als sich Gase im Inneren der Halle entzündeten
  • Feuerwehr war mit 140 Einsatzkräften vor Ort
  • Niemand wurde verletzt
  • Große Rauchwolke zog über umliegende Stadtteile, erwies sich nach Messungen aber als nicht gesundheitsgefährdend
  • Halle ist einsturzgefährdet
  • Feuer war gegen 22.45 Uhr bis auf letzte kleine Brandnester gelöscht.
  • Einsatzende um 2 Uhr nachts
  • 100.000 Euro Schaden

Aktualisierung 14.39 Uhr: 100.000 Euro Schaden

Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen von fahrlässiger Brandstiftung aus. Das Feuer sei bei Abbruch- und Schweißarbeiten ausgebrochen. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 100.000 Euro.

Aktualisierung, Dienstag, 9.22 Uhr: Bilanz der Feuerwehr

Die Feuerwehr Dortmund hat am Dienstagmorgen eine ausführliche Einsatz-Bilanz veröffentlicht (Link zur Pressemitteilung). Es gibt jedoch nur wenig Neuigkeiten. Demnach dauerte der Einsatz bis 2 Uhr nachts. Am Dienstagmorgen gab es noch eine Begehung durch die Feuerwehr, anschließend wurde die Halle den Firmenverantwortlichen übergeben, schreibt die Feuerwehr. 

Wie es genau zu dem Brand gekommen ist, bleibt zunächst unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein Zusammenhang mit den vor Ort stattfindenden Abrissarbeiten wird nicht ausgeschlossen, teilt die Feuerwehr mit.

Aktualisierung, Montag, 22.53 Uhr: Das Feuer ist gelöscht

Das Feuer ist bis auf ein paar kleine Brandnester gelöscht, sagt die Leitstelle der Feuerwehr. Die Feuerwehrleute durften nach dem Ok des THW-Eperten eine Wand der Halle einreißen und die verbliebenen Flammen löschen. Bis auf einen Löschzug, der sich noch um die letzten Brandnester kümmert, verlassen nun die restlichen der 140 Feuerwehrleute den Brandort.

Zur Schadenssumme und der genauen Ursache des Brandes wird es frühestens am Dienstag nähere Informationen geben.

Hiermit beenden wir unseren Liveticker. Wir danken für Ihr Interesse!

Aktualisierung, Montag, 21.38 Uhr: Rauchwolke war nicht gesundheitsgefährdend

Die Feuerwehr gibt Entwarnung, was die Rauchwolke betrifft, die nach dem Brand über Teilen des Dortmunder Nordens hing: Messungen haben ergeben, dass sie definitiv nicht gesundheitsgefährdend ist. Der Rat an die Anwohner, Fenster und Türen geschlossen zu halten, sei damit aufgehoben. Inzwischen hat sich die Rauchwolke auch verzogen.

Fabrikhalle in Eving brennt lichterloh

Das Feuer war gegen 16.30 Uhr bei Abrissarbeiten in einer alten Fabrikhalle des ehemaligen Metallhüttenwerks Bruch ausgebrochen.
Durch den Brand heizte sich die Fabrikhalle so sehr auf, dass es zu einer "Durchzündung" kam.
Gegen 18 Uhr kam es durch eine "Durchzündung", ein riesiger Feuerball entstand und durchschlug das Hallendach.
In der enormen Hitze hatten sich Gase innerhalb der Halle entzündet, es kam zu einer Art Explosion.
Gegen 18 Uhr kam es durch eine "Durchzündung", ein riesiger Feuerball entstand und durchschlug das Hallendach.
Der Großbrand produzierte eine übelriechende Rauchwolke, die sich weit über den Dortmunder Abendhimmel zog.
Messwagen untersuchten ihre Zusammensetzung und gaben nach ersten Ergebnissen Entwarnung: Die Wolke enthält keine gesundheitsgefährdenden Stoffe.
Die alte Fabrikhalle brannte vollständig aus-
Die Feuerwehrmänner flexten einen Zaun auf, um einen weiteren Zugang zum brennenden Gebäude zu bekommen.
Die Feuerwehr setzte zwischenzeitlich über 5000 Liter Wasser pro Minute ein, um die Flammen einzudämmen.
Dabei benutzte sie unter anderem eine Drehleiter und den großen Teleskopmast.
Die Feuerwehr setzte zwischenzeitlich über 5000 Liter Wasser pro Minute ein, um die Flammen einzudämmen.
Dabei benutzte sie unter anderem eine Drehleiter und den großen Teleskopmast.
Das Feuer war gegen 16.30 Uhr bei Abrissarbeiten in einer alten Fabrikhalle des ehemaligen Metallhüttenwerks Bruch ausgebrochen.
Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an.
Das Feuer war gegen 16.30 Uhr bei Abrissarbeiten in einer alten Fabrikhalle des ehemaligen Metallhüttenwerks Bruch ausgebrochen.
Das Feuer war gegen 16.30 Uhr bei Abrissarbeiten in einer alten Fabrikhalle des ehemaligen Metallhüttenwerks Bruch ausgebrochen.
Das Feuer war gegen 16.30 Uhr bei Abrissarbeiten in einer alten Fabrikhalle des ehemaligen Metallhüttenwerks Bruch ausgebrochen.

Der Brand in der Halle ist hingegen immer noch nicht gelöscht. Da sich die Metallwände der Halle durch die enorme Hitze stark verformt haben, ist es für die Feuerwehrleute zu riskant, die Halle zu betreten. Nach Angaben der Leitstelle wurde nun ein Fachberater vom Technischen Hilfswerk angefordert, der untersuchen soll, ob die Brandbekämpfer eine Wand einreißen können, ohne dass die ganze Halle einstürzt. So könnten die Feuerwehrleute auch die letzten Brandherde im Inneren löschen. Ist das nicht möglich, will die Feuerwehr die Halle durch die Löcher im Dach unter Wasser setzen.

So oder so blüht den 140 Einsatzkräften, die immer noch vor Ort sind, wohl eine lange Nacht, sagt die Leitstelle.

Aktualisierung, Montag, 20.17 Uhr: Brand im Inneren tobt weiter

Eben twitterte die Feuerwehr ein Bild, wie es derzeit an der Dammstraße aussieht. Demnach sind die Flammen außerhalb des Gebäudes abgelöscht. Im Innern brennt es laut Feuerwehr-Leitstelle aber weiter ausgiebig. Nach wie vor sind alle Kräfte im Einsatz. Nun lässt die Feuerwehr Drohnen aufsteigen, um sich von oben ein besseres Bild von der Lage machen zu können.

So sieht es momentan an der Dammstrasse aus. pic.twitter.com/c9uzdISEKe

 

Aktualisierung, Montag, 20.03 Uhr: Feuerwehr rechnet mit langem Abend

Die Feuerwehr richtet sich auf einen langen Abend ein: Eben hat sie noch 100 Abendessen für die Einsatzkräfte geordert. In der Leitstelle geht man davon aus, dass die Löscharbeiten noch ein, zwei Stunden dauern werden. Das Feuer ist aber weiterhin unter Kontrolle.

Aktualisierung, Montag, 18.54 Uhr: Feuer brach bei Abrissarbeiten aus

Der Brand ist soweit eingedämmt, meldet die Feuerwehr, tobt aber immer noch in der gleichen Stärke. Es gibt erste Erkenntnisse zur Brandursache: Die Halle sollte sowieso abgerissen werden, das Feuer brach während der Abrissarbeiten aus. Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr sollten Metallteile aus der Hallenkonstruktion entfernt werden.

Aktualisierung, Montag, 18.31 Uhr: Explosionsartige Durchzündung

In der Halle gab es eine sogenannte "Durchzündung". Das ist eine Art Explosion, bei der sich die Gase in der Luft entzünden. Ein riesiger Feuerball entstand und durchbrach das Hallendach. Nun sind die Flammen auch von außen zu sehen. Ein Großteil der Dortmunder Berufsfeuerwehr ist mittlerweile am Brandort. 140 Feuerwehrleute sind im Einsatz, weitere 40 freiwillige Feuerwehrleute sind einberufen worden, um den normalen Bereitschaftsdienst in den Wachen zu übernehmen.

Die Feuerwehr beschießt den Großbrand derzeit mit über 5000 Litern Waser pro Minute, um seine Ausdehnung zu verhindern. Dazu sind neben mehreren normalen Schläuchen auch die Drehleiter und ein großer Teleskopmast im Einsatz. 

Von vor Ort ist zu hören, dass die Rauchwolke durch die offenen Flammen nochmals größer geworden ist. Mehrere Messwagen der Dortmunder Feuerwehr und aus benachbarten Städten überprüfen, ob der Rauch gefährlich ist. Bisher gehe man nicht davon aus, so Feuerwehrsprecher André Lüddecke.

Feuer an der Dammstrasse. Lage unverändert. Erste Schadstoffmessungen sind negativ. Weitere Messungen laufen.

 

Aktualisierung, Montag, 17.20 Uhr: Niemand verletzt

Die Einsatzkräfte vor Ort haben inzwischen mit den Löscharbeiten begonnen. "Zudem führen wir Gefahrstoffmessungen im Umkreis durch. Aktuell gehen wir aber davon aus, dass keine Gefahr für die Bevölkerung besteht", sagte Feuerwehrsprecher André Lüddecke im Gespräch mit unserer Redaktion.

Verletzt wurde bei dem Brand offenbar niemand. Wie lange die Löscharbeiten noch andauern, konnte Lüddecke zunächst nicht sagen. Auch zur Brandursache liegen bisher keine Informationen vor. 

Aktualisierung, Montag, 16.50 Uhr: Türen und Fenster geschlossen halten

Neue Infos von der Feuerwehr: Demnach brennt es in einer Fabrikhalle an der Dammstraße, die zum ehemaligen Metallhüttenwerk Bruch gehören soll. Brennen soll ein sogenannter Wärmetauscher, der zu einem Aluminium-Tank gehört.

"Durch den Brand zieht eine dicke Rauchwolke in Richtung Eving und Lindenhorst. Das kann auch zu Geruchsbelästigung führen. Wir bitten die Bevölkerung, Fenster und Türen geschlossen zu halten", sagte Feuerwehrsprecher André Lüddecke im Gespräch mit unserer Redaktion. Aktuell werden vor Ort die Löscharbeiten vorbereitet, sie sollen in Kürze starten, so Lüddecke.

Wir empfehlen Fenster und Türen vorsorglich zu schließen. Bis jetzt besteht keine Gesundheitsgefahr.

Hintergrund zum Metallhüttenwerk: In besten Zeiten beschäftigte die letzte Schmelzschmiede Dortmunds knapp 400 Menschen. 2009 musste das Unternehmen Insolvenz anmelden, danach ging es stetig bergab. 2011 wurde das Metallhüttenwerk Bruch endgültig geschlossen, nachdem mit dem Kölner Automobilhersteller Ford der letzte Großkunde abgesprungen war.

Erste Meldung, Montag, 16.34 Uhr: Aluminium-Tank brennt

Es ist nicht viel, was Feuerwehrsprecher André Lüddecke auf Nachfrage unserer Redaktion zunächst mitteilen konnte. Laut ihm ging der Notruf gegen 16.30 Uhr bei der Feuerwehr ein.

In einem stillgelegten Metallhüttenwerk soll ein Aluminium-Tank brennen. "Wir sind mit zwei Löschzügen und weiteren Spezialkräften ausgerückt", sagte Feuerwehrsprecher André Lüddecke. Weitere Informationen liegen bislang nicht vor. 

 

Wir berichten weiter.

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Gegen 18 Uhr kam es durch eine "Durchzündung", ein riesiger Feuerball entstand und durchschlug das Hallendach.

Gegen 18 Uhr kam es durch eine "Durchzündung", ein riesiger Feuerball entstand und durchschlug das Hallendach.

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