Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige
Anzeige

Wohnhaus an der Jakobstraße wegen Mängeln geräumt

20 bis 30 Menschen mussten aus Problemhaus ausziehen

DORTMUND Das Haus an der Jakobstraße 13 am Fredenbaumpark stand nicht auf der offiziellen Liste der Dortmunder Problemhäuser – Probleme gab es aber offenbar reichlich und sie waren so gravierend, dass das Haus am vergangenen Freitag (18. Mai) vom Bauordnungsamt geräumt wurde.

20 bis 30 Menschen mussten aus Problemhaus ausziehen

Das erste Haus auf dem Bild wurde am Freitag für unbewohnbar erklärt. Foto: Tobias Großekemper

20 bis 30 Personen sollen in dem Haus gewohnt haben, schätzt der Mieterverein, man habe dort sieben bulgarische Familien gezählt. Wie viele Menschen genau in dem kleinen Mehrfamilienhaus wohnten, weiß aber vermutlich nur der Hausbesitzer, der die Wohnungen zimmerweise vermietet haben soll.

Widersprüche festgestellt

Aufgefallen war das Haus an der kleinen Seitenstraße zwischen Evinger und Lindenhorster Straße zuerst Außendienstlern des Ordnungsamtes, die hatten laut Stadt „an dem Gebäude ungewöhnliche Nutzerstrukturen und Widersprüche zwischen Klingelschilderausweisung und Melderegister festgestellt“.

Anschließend wurde das Haus besichtigt und noch am selben Tag für unbewohnbar erklärt. Stolperfallen hat es gegeben, vor allen Dingen aber war der Brandschutz nicht gewährleistet und es gab keinen zweiten Fluchtweg.

Frist nicht angenommen

Für die Wohnungen, die zur Straße hin liegen, wurde eine Frist eingeräumt, sie hätten noch eine Woche bewohnt werden dürfen, aber das wollte offenbar der Vermieter nicht, jetzt steht das Haus ganz leer.

Wo die Menschen sind, die hier mal wohnten, ist im Moment nicht ganz klar. Zwei Minderjährige, die ohne ihre Eltern in einer Wohnung angetroffen wurden, kamen, nachdem das Jugendamt half, bei einer Tante unter, die an der Münsterstraße lebt.

„Keine weiteren Hilfen notwendig“

Weitere Hilfen, sagt die Stadt, seien nicht notwendig gewesen, zumindest hätten die betroffenen Bewohner keinen Unterstützungswunsch geäußert. Auch seien die Menschen auf das Sozialamt hingewiesen worden, an das sie sich wenden könnten, wenn sie Hilfe bräuchten.

Unklar war bis Dienstag, ob die Menschen Hilfe brauchen und ob sie sie annehmen – eine Frage, die auch damit zusammenhängt, ob die Menschen in Dortmund gemeldet sind. Sollten sie das nicht sein, würde ihnen vermutlich anstelle von Hilfe eher ein Busticket nach Bulgarien angeboten werden.

Harsche Kritik am Bund

Erst vor wenigen Tagen hatte die Stadt bekannt gegeben, dass die Zahl der Zuwanderer aus Rumänien und Bulgarien 2017 leicht angestiegen ist. Dabei hatte Sozialdezernentin Birgit Zörner harsche Kritik am Bund geübt.

Sie sei, sagte Zörner, „immer noch fassungslos, dass es auch über zehn Jahre nach den Beitritten noch immer Akteure bei Land, Bund und EU gibt, die nicht begreifen, dass ein großer Teil der Zuwanderer bei uns bleiben wird und dass es zu ihrer Integration keine vernünftige Alternative gibt“.

rnVerwahrloste Häuser sind Ärgernis für die Nachbarn

Schandfleck von nebenan stört in der Vorortsiedlung

DORTMUND Eigentum verpflichtet. Doch was tun, wenn Eigentümer ihre Häuser verwahrlosen lassen – ein Ärgernis für Nachbarn, die meist hilflos Zeugen des Verfalls werden. Inmitten einer gepflegten Vorortsiedlung in Dortmund-Sölderholz gibt es seit Jahrzehnten solch einen Schandfleck. Und es droht ein zweiter. mehr...

Weitere Plünderungen am Hannibal-Haus

Auch aus einer Tiefgarage wurde gestohlen

Dortmund Der Einbruchdiebstahl im geräumten Hannibal II in Dorstfeld war offenbar kein Einzelfall: Ein Mieter, der am Montag in seine Garage wollte, fand diese offen vor.mehr...

rnVerwahrloste Häuser sind Ärgernis für die Nachbarn

Schandfleck von nebenan stört in der Vorortsiedlung

DORTMUND Eigentum verpflichtet. Doch was tun, wenn Eigentümer ihre Häuser verwahrlosen lassen – ein Ärgernis für Nachbarn, die meist hilflos Zeugen des Verfalls werden. Inmitten einer gepflegten Vorortsiedlung in Dortmund-Sölderholz gibt es seit Jahrzehnten solch einen Schandfleck. Und es droht ein zweiter. mehr...

Weitere Plünderungen am Hannibal-Haus

Auch aus einer Tiefgarage wurde gestohlen

Dortmund Der Einbruchdiebstahl im geräumten Hannibal II in Dorstfeld war offenbar kein Einzelfall: Ein Mieter, der am Montag in seine Garage wollte, fand diese offen vor.mehr...

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Lagerhalle in der Nordstadt ausgebrannt

Feuerwehr war die ganze Nacht im Einsatz

Dortmund Großeinsatz für die Dortmunder Feuerwehr in der Nacht zu Sonntag in der Nordstadt. An der Ravensberger Straße brannte eine Lagerhalle völlig aus. Für Aufregung sorgten mehrere Detonationen, die in weiten Teilen des Stadtgebiets zu hören waren.mehr...

Fastenbrechen in einer Nordstadt-Moschee

Nach 16 Stunden ohne Essen wird aufgetischt

Dortmund Dortmundern fällt bei Ramadan in der Regel das Festi Ramazan ein. Unter gläubigen Muslimen gilt das jedoch eher als Volksfest. Sie gehen zum abendlichen Fastenbrechen meist in ihre Moschee in der Nähe, zum Beispiel in die Eyüp Sultan Camii-Moschee in der Nordstadt.mehr...

Hofmärkte in der Nordstadt

Über 100 Stände zwischen Nordmarkt und Hoeschpark

Nordstadt Die Hofmärkte zwischen Nordmarkt und Hoeschpark locken am Samstag (16. 6.) ab 11 Uhr auch Nordstadt-Unerfahrene an. Und die Veranstalter freuen sich über das rasante Wachstum des außergewöhnlichen Trödels.mehr...

rnYusuf Güclüs Aufstand im Kleingarten

Migrant gegen Ruhestörung durch türkische Hochzeiten

Dortmund Yusuf Güclü ist ein Mustermigrant. Türkischer Abstammung, aber in manchen Dingen deutscher als deutsch. Nicht nur als Kleingärtner. In seinem Garten wächst das Gemüse seit Jahren in geordneten Bahnen - und in seinem Bauch die Wut.mehr...

Machbarkeitsstudie zum HSP-Gelände

Investor braucht mehr Zeit für Kostenrechnung

Dortmund Für Hobby-Fotografen ist das stillgelegte Werksgelände von Hoesch Spundwand und Profil (HSP) ein Paradies. Die Stadt Dortmund hat Wünsche, was mit der Fläche geschehen soll. Doch die Machbarkeitsstudie lässt länger auf sich warten als geplant.mehr...

Eichenprozessionsspinner im Fredenbaumpark

Stadt lässt befallene Bäume absaugen

Dortmund „Raupenalarm“ im Fredenbaum-Park: Dort sind mehrere Bäume vom Eichenprozessionsspinner befallen. Die Stadt lässt die Bäume jetzt absaugen, weil die aggressiven Raupen unter anderem mit ihren Brennhaaren für Menschen gefährlich sein können.mehr...