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Nahost-Konflikt

2000 Menschen demonstrieren in der City gegen Israel

DORTMUND Eine Großdemonstration ist am Samstagnachmittag durch die Dortmunder City gezogen: Nach Polizeiangaben haben etwa 2000 Menschen gegen die israelischen Angriffe auf den Gazastreifen protestiert. Unter den Demonstranten befanden sich auch stadtbekannte Neonazis.

2000 Menschen demonstrieren in der City gegen Israel

Bei der Anmeldung der Demonstration war man noch von etwa 500 Teilnehmern ausgegangen.

Die Polizei Dortmund hat eine neue offizielle Schätzung der Teilnehmerzahl herausgegeben: Demnach sind etwa 2000 Menschen bei der Demonstration dabei gewesen. Außerdem habe der Anmelder auch nur mit 100 bis 150 Leuten gerechnet. Warum der Protestzug dann 20 mal so groß wie geplant wurde, ist unklar. In den sozialen Netzwerken hatten mehrere Pro-Gaza-Organisationen Werbung für die Demo in Dortmund gemacht, das könnte den enormen Zulauf erklären. Die Polizei Dortmund teilte am Samstagabend außerdem mit, dass Beamte vier Mitglieder der rechten Szene unter den Demonstranten erkannt hätten.

Dass die Demonstration solche Ausmaße annehmen würde, hat auch die Polizei Dortmund etwas überrascht: Eine Privatperson hatte die Protestaktion angemeldet, zu dem Zeitpunkt war noch von etwa 500 Teilnehmern die Rede.

Demonstration gegen Israel

Die Demonstranten trugen verschiedene Fahnen bei sich.
Unter anderem auch die der Türkei.
Bei der Anmeldung der Demonstration war man noch von etwa 500 Teilnehmern ausgegangen.
Die Polizei geht von 1000 Demonstranten aus.
Sie protestieren gegen die israelischen Angriffe auf den Gaza-Streifen.
Unter den Demonstranten befanden sich auch sehr viele junge Menschen.
Sie forderten ein freies Palästina.
Der eskalierte Nahost-Konflikt bewegt auch die Menschen in Deutschland.
Demonstration gegen Israel in Dortmund.
Demonstration gegen Israel in Dortmund.
Die Stimmung auf der Demo ist nicht nur ernst gewesen.

Der Demo-Zug, der dann schließlich von der Katharinentreppe über den Wall durch die Innenstadt zog, umfasste nach Schätzungen der Polizisten vor Ort etwa 1000 Menschen. Sie schwenkten palästinensische Fahnen und riefen "Freiheit für Gaza, stoppt den Krieg", "Stoppt den Völkermord!" und "Allahu Akbar!" ("Gott ist groß!"). Zu sehen waren auch türkische und afghanische Flaggen.

Die Polizei bezeichnete die Demonstration trotz der deutlich größeren Teilnehmerzahl als ruhig und geordnet, es habe keine Vorkommnisse gegeben. Aufgefallen seien den Beamten vor Ort allerdings drei bekannte Mitglieder der Dortmunder Neonazi-Szene, die sich unter die Demonstranten gemischt hätten. 

DORTMUND Wütende Parolen auf der Katharinenstraße: Rund hundert Menschen demonstrierten am Donnerstagabend auf der Katharinenstraße gegen Israel und sein Eingreifen in den Gaza-Streifen. Es kam zu einem kleinen Zwischenfall.mehr...

Laut unbestätigten Angaben hat es am Samstag in weiteren deutschen Großstädten weitere Demonstrationen gegen das militärische Eingreifen Israels im Gazastreifen gegeben, unter anderem in Berlin, Stuttgart und Düsseldorf. 

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