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238 Rehe kamen unter die Räder

238 Rehe kamen unter die Räder

<p>138 Feldhasen wurden in 2006 zum Verkehrsopfer. Menne</p>

Bremsen quietschen, Blech scheppert, Glas splittert und auf der Fahrbahn oder am Straßenrand verendet ein Tier. Ein Horror für Autofahrer, aber trotzdem wird kein Verkehrsschild so oft ignoriert wie das rot umrandete Dreieck mit dem springenden Rehbock.

Laut Statistik des Umweltamtes blieben im vergangenen Jahr im Dortmunder Stadtgebiet 238 Stück Rotwild, 138 Feldhasen, 68 Wildkaninchen, 62 Füchse, 30 Fasane und 44 Marder auf der (Fahrbahn-)Strecke. Wilhelm Tappe, Jagdpächter im Dortmunder Westen: "Zwar gehen die meisten der Unfälle glimpflich aus, und es bleibt beim Wildschaden. Doch im Bundesgebiet werden pro Jahr 15 bis 30 Autofahrer oder deren Mitfahrer bei solchen Karambolagen getötet." Welcher Autofahrer wisse schon, so Tappe, dass ein 20 Kilo schweres Reh bei einer Kollision bei Tempo 100 ein Aufschlaggewicht von einer halben Tonne habe.

Zudem warnt er davor, sich nach dem Unfall an der "Jagdbeute" zu vergreifen. Das Motto "Wer schon den Blechschaden hat, hat wenigstens den Braten", gelte nicht. "Stattdessen sind Förster, Jagdpächter oder die Polizei zu informieren, erklärt Tappe. bo

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