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Auto raste mit Blaulicht über den Wall

24-jähriger Möchtegern-Polizist ignoriert rote Ampel

Dortmund Kleine Kinder spielen oft mit Polizeiautos. Ein 24-jähriger Dortmunder hat am Montagabend (16.4.) versucht, das in der Realität auszuprobieren. Er raste mit einem Blaulicht auf seinem Auto über den Schwanenwall. Das Treffen mit seinen echten „Kollegen“ war für ihn allerdings unerfreulich.

Gegen 22.30 Uhr am Montagabend (16.4.) bemerkte eine Polizeistreife einen VW-Golf, der auf dem Schwanenwall in Richtung Osten fuhr. Auffällig: aufheulender Motor, deutlich überhöhte Geschwindigkeit und die Krönung: ein Blaulicht auf dem Dach.

Im Einmündungsbereich Geschwister-Scholl-Straße raste das Auto dann über eine rote Ampel. Die Möglichkeit, dass es sich dabei um zivile Beamte handeln könnte, wurde aufgrund der Fahrweise und einer kurzen Nachfrage über Funk ausgeschlossen. Zunächst gelang es der Streife jedoch nicht, den Möchtegern-Polizisten zu fassen.

Begegnung mit den echten „Kollegen“

Am nächsten Abend (17.4), gingen die Beamten an den einschlägigen "Raser-Treffpunkten" auf die Suche. Im Bereich des Ostwalls wurden sie fündig: Dort stand der Golf – allerdings ohne Blaulicht. Der Halter des Fahrzeugs, ein 24-jähriger Dortmunder, wollte mit der ganzen Sache zunächst nichts zu tun haben und stritt alles ab. Dabei verfing er sich aber immer mehr in Widersprüchen.

Während die Beamten mit dem 24-Jährigen sprachen, wollte ein Bekannter Kratzer auf dem Dach des Golfs wegwischen. Diese stammten augenscheinlich vom Blaulicht. Das Blaulicht selbst konnte aber vor Ort nicht gefunden werden. Der 20-jährige Bekannte des 24-jährigen Halters des Golf behinderte auch weiter die Kontrolle und griff einen Beamten tätlich an. Er verbrachte die Nacht im Polizeigewahrsam.

Nachdem die Beweislast gegen den 24-Jährigen nach weiteren Ermittlungen erdrückend geworden war, entschloss sich die Staatsanwaltschaft, das Auto zu beschlagnahmen. Die weiteren Ermittlungen dauern noch an.

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