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Innenstadt

250 Radfahrer demonstrieren für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

DORTMUND Mit lautem Geklingel und bunten Flatterbändern starteten am Sonntagmittag rund 250 Fahrradfahrer in der Innenstadt. Grund dafür war allerdings nicht das schöne Wetter - die Radler demonstrierten.

250 Radfahrer demonstrieren für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Rund 250 Menschen demonstrierten am Sonntag radelnd für bessere Verkehrsverhältnisse und mehr Sicherheit für Radfahrer in der Stadt.

Gemeinsam demonstrierten die Radfahrer für bessere Verkehrsverhältnisse und mehr Sicherheit für Radfahrer. „Wir wollen zeigen, dass das Rad durchaus ein alternatives Verkehrsmittel ist. Wir sind nicht Behinderung, sondern Teil des Verkehrs“, erklärte Hilke Schwingeler, Mitorganisatorin der Tour.  Egal ob Alltags- oder Sportradler. In rund drei Stunden legten die Teilnehmer eine Strecke von 19 Kilometern zurück. Die Route führte vorbei an den Westfalenhallen, rund um den Phoenix-See, über die Hörder Burg, zum Stadthaus und zurück zum Hansaplatz.

Die Radler forderten mehr Sicherheit und ein besseres Radwegenetz. Derzeit gibt es weder eine Ost-West-Achse, noch eine Nord-Süd-Achse durch die Innenstadt, die gut befahrbar und für Fußgänger und Radfahrer sicher ist. Besonderes Interesse galt auch der Realisierung des Radschnellweges Ruhr. Dieser soll künftig einige der großen Ruhrgebietsstädte auf dem Weg von Duisburg bis Hamm miteinander verbinden und eine schnelle und staufreie Strecke für Fahrradfahrer bieten.Möglichst gradlinig soll parallel zur A40/B1 der fünf Meter breite, asphaltierte Radweg entstehen. Abends soll diese Strecke beleuchtet werden.  

 Organisiert wurde die friedliche Demonstration von den Kreisverband-Büros von Bündnis90/Die Grünen, dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) gemeinsam mit der Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt VeloKitchen sowie vom Netzwerk VeloCityRuhr. Gestartet wurde unter dem Motto: „Mit dem Fahrrad in eine grüne Zukunft. Wir radeln schon mal vor.“ Deutschlandweit fanden am selben Tag ganz ähnliche Aktionen statt. Hunderte Fahrrad-Begeisterte kamen unter anderem auch in Düsseldorf und Bochum zusammen.

 „Wir möchten mit dieser Aktion ein Zeichen setzen. Unserer Meinung nach investiert die Stadt nicht genug Aufmerksamkeit in die Radfahrer“, erklärte Mitradler Anno Peltzer.  Diese Ansicht teilen auch die Mitglieder der Protestbewegung „critical mass“, die sich jeden zweiten Samstag im Monat treffen, um auf die Verkehrssituation aus Radlersicht in Dortmund aufmerksam zu machen. 

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