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47 000 pro Tag gehen an die Flutopfer

Bislang sind 283 759 aus dem Spendentopf der Wohlfahrtsverbände den Opfern des Unwetters vom 26. Juli zugesagt. Damit wurden bisher rund 47 000 pro Tag vergeben.

Und nach wie vor gelte die Devise bei der Verteilung: "fair, schnell und unbürokratisch", versichert Anne Rabenschlag, Geschäftsführerin des Diakonischen Werks und Sprecherin der AG der Wohlfahrtsverbände.

In manchen Fällen habe schon eine Finanzspritze von 150 weitergeholfen, berichtet Werner Bracht, Koordinator der Unwetterhilfe bei der Diakonie. Nach wie vor sind die existenzielle Not nach den Verlusten und die individuelle finanzielle Lage der Betroffenen die Kriterien, an denen sich die Auszahlung bemisst. Eine Golf-Ausrüstung werde nicht ersetzt, so Bracht. Die Betroffenen, die ihre Schäden u.a. mit Fotos nachweisen, müssen sich verpflichten, die erhaltene Summe ausschließlich für die Beseitigung des Schadens zu verwenden und Belege vorzuhalten.

Wer noch keinen Antrag gestellt hat, sollte sich noch in dieser Woche einen Termin beim Bürgertelefon unter 50-100 00 geben lassen. Wie lange die drei dezentralen Bürgerbüros in Marten, Dorstfeld und bei den Bürgerdiensten in der Innenstadt geöffnet bleiben, ist noch unklar. Die Berater im Container in Dorstfeld werden ihre Arbeit am Freitag definitiv einstellen, so der Leiter des Sozialamtes, Peter Bartow. In welchem Umfang die beiden anderen Büros weitermachen, wird Ende der Woche entschieden.

Allmählich würden die Anträge weniger, weiß Anne Rabenschlag. Für die zweite, weitergehende Antragsrunde liege noch "relativ viel Geld" im Spendentopf. Über die Verteilung entscheidet der Spendenbeirat. Rabenschlag betont: "Es geht nicht um den Ersatz von Schaden, es ist keine Versicherungsleistung". Der Spendenbeirat prüfe, was wirklich helfe, eine geflutete Wohnung wieder bewohnbar zu machen. ko

Spendenkonto der Wohlfahrts - verbände: Kto. 001 210 009 bei der Sparkasse Dortmund, BLZ 440 501 99, Verwendungszweck "Dortmund hilft".

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