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7. Dortmunder Theaternacht am Samstag

DORTMUND Das wird eine lange Nacht, die am Samstag bereits am Nachmittag beginnt: Mit der 7. Theaternacht eröffnen die Dortmunder Häuser, Gruppen und Ensembles gemeinsam die Spielzeit 2008/09.

7. Dortmunder Theaternacht am Samstag

Ein Spektakel für die Augen: Die Dortmunder Künstlergruppe Evil Flames wird bei der Theaternacht im Fredenbaumpark mit theatralen Elementen, Akrobatik und Jonglage für feurige Stimmung sorgen.

Mehr Spielstätten als je zuvor öffnen sich, mit Schauspiel, Oper, Ballett, Kinder- und Jugendtheater sowie der Kinderoper sind alle darstellenden Kulturschaffenden mit dabei und hellwach. „Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, der Vorverkauf ist super angelaufen“, freut sich Leiter Horst Hanke-Lindemann.  Auch der „fast sekündliche“ Blick auf die Wettervorhersage bringt keine schlechten Nachrichten. Denn wohl nur schlechtes Wetter könnte das große Finale trüben. „Wir wollen den Fredenbaum erobern und ein neues Publikum erspielen“, erklärt Hanke-Lindemann. Ab 15 Uhr ist erst einmal der Theater-Nachwuchs dran. Jim Knopf fährt über die Naturbühne Hohensyburg, Ali Baba und die 40 Räuber animieren im Langen August zum Mitspielen, im Kinder- und Jugendtheater probt Schillers „Don Carlos“ öffentlich für Jugendliche ab 14. Die Auswahl ist groß. Weitere Höhepunkte im Laufe des Tages? Den ein oder anderen reizen vielleicht die öffentlichen Proben etwa zu „König Ödipus“ im Schauspiel. Oder es ist Zeit für „Honigmond“ – drei Frauen, drei Meinungen, im Wichern.

Wer garantiert lachen will, ist entweder bei „Günna“ im Theater Olpketal, bei „Manche mögen Eis“ im Cabaret Queue oder beim Geierabend mit Bruno Knust und Fred Ape im Zirkuszelt im Fredenbaumpark gut aufgehoben. Gespannt sein darf man auf die zwei Premieren von artscenico „La Panchina“ und „Parksünder“, die speziell für diese Nacht in der illuminierten Kulisse des Parks inszeniert sind. Wem das noch nicht heiß genug ist, dem werden die Fantasiegestalten von „Evil Flames“ mit ihrer optisch spektakulären Feuerschau den Atem rauben. Die mächtigen Wesen werden bereits von weitem zu sehen sein. Und wer zu nah kommt, verbrennt sich... Einen Tipp lässt sich Hanke-Lindemann auch entlocken: „Mein Wunsch wäre, wenn die Besucher dahin gehen, wo sie noch nie gewesen sind, mal was Neues kennen lernen. Und zum Abschluss strömen dann alle in den Fredenbaumpark.“ Dort ist der Eintritt frei, und die DJs legen bis zum frühen Morgen auf. Mehr Infos: www.dortmunder-theaternacht.de

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