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Polizei will mit Dashcams Rettungsgassen überprüfen

Ab heute setzt die Autobahnpolizei Dashcams ein

Dortmund Die Polizei Dortmund will mit Dashcams die Bildung von Rettungsgassen überprüfen. Dafür werden alle Wagen der Autobahnpolizei mit den Kameras ausgestattet. Wer im Stau eine Rettungsgasse blockiert und so erwicht wird, muss zahlen.

Ab heute setzt die Autobahnpolizei Dashcams ein

Innenansicht eines Streifenwagens mit Dashcam. Foto: Polizei Dortmund

Wer eine Rettungsgasse auf der Autobahn blockiert muss ab sofort damit rechnen, dabei gefilmt zu werden. Die Polizei Dortmund setzt in ihren Streifenwagen der Autobahnpolizei dafür Dashcams ein. Die Kameras hinter der Windschutzscheibe können von den Beamten beim Verdacht auf ein Vergehen eingeschaltet werden und halten die Situation fest.

Der Vorstoß ist Teil einer landesweiten Testphase. Er fällt auch mit einem Urteil des Bundesgerichtshofs zusammen, nachdem Dashcam-Videos bei Unfällen vor Gericht von Privatpersonen als Beweismittel zugelassen sind. Dies sei aber ein Zufall, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage mitteilte. Grundsätzlich kame die Richtung der Grundsatzentscheidung dem Dashcam-Einsatz durch die Polizei aber entgegen.

Kameras halten Ordnungswidrigkeit fest

Die Einsatzfahrzeuge der Autobahnpolizeiwachen Kamen, Arnsberg, Soest, Hagen, Bochum, Lüdenscheid und Freudenberg werden die Kameras nun einsetzen. Insgesamt sind das laut Angaben der Polizei 12 Fahrzeuge. Sie alle unterstehen dem Polizeipräsidium Dortmund und sind somit Teil der Aktion.

Das bedeutet, bei Anfahrten der Streifenwagen zu einer Unfallstellen auf der Autobahn kann die Streifenwagenbesatzung nun direkt filmen, wenn Autofahrer keine Rettungsgasse bilden. Damit wird die Ordnungswidrigkeit festgehalten und die Verursacher über deren Nummernschilder identifizierbar.

Seit Ende 2017 droht Fahrzeugführern, die keine Rettungsgasse bilden, ein Bußgeld in Höhe von mindestens 200 Euro und zwei Punkten in Flensburg. Falls dabei Polizei- oder Rettungsfahrzeuge behindert werden, liegt die Bußgeldandrohung bereits bei 240 Euro, zwei Punkten und einem Monat Fahrverbot.

Warum Rettungsgassen wichtig sind

„Rettungsgassen retten Leben“, betont die Polizei. Bei Unfällen, vor allem mit verletzten und eingeklemmten Personen, zählt jede Sekunde für die Betroffenen und die Retter. Daher sei es wichtig im Stau aber auch schon bei stockendem Verkehr eine Rettungsgasse zu bilden.

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