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Explodiertes Haus in Hörde

Abriss startet nächste Woche - Zeitplan für Nachbarn

HÖRDE Nach der Explosion in einem Mehrfamilienhaus an der Teutonenstraße Ende März warten 20 Mieter aus zwei benachbarten Gebäuden weiter auf die Rückkehr in ihre Wohnungen. Die Wohnungsgenossenschaft gws arbeitet an einem Zeitplan. Auch der voraussichtliche Start des Abrisses des Explosions-Hauses steht fest.

Abriss startet nächste Woche - Zeitplan für Nachbarn

Blick auf das zerstörte Haus und die Nachbarschafts-Gebäude.

Ein 48-jähriger Mieter steht unter dem Verdacht, die Explosion mit Gas ausgelöst zu haben. Er selbst erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Durch die Explosion wurde eine 36-jährige Bewohnerin des eingestürzten Hauses unter Trümmern verschüttet und getötet. Die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk (THW) konnten sie 24 Stunden nach der Tat bergen.

Das vor fast 120 Jahren gebaute Haus Teutonenstraße 3 muss die Wohnungsgenossenschaft gws Dortmund-Süd abreißen. Die Arbeiten dazu sollen nächste Woche beginnen. An der Stelle entsteht ein Neubau mit sechs Wohnungen.

Nicht alle Mieter wollen zurück

Da die Statik der benachbarten Häuser ebenfalls beeinträchtigt war, mussten die Mieter der unmittelbar betroffenen Wohnungen vorübergehend eine neue Bleibe finden. „Aktuell sind davon 20 Mieter betroffen. Die geräumten Wohnungen der Nachbarhäuser wollen wir schnellstmöglich wieder bewohnbar machen“, sagte der geschäftsführende Vorstand der gws, Boris Deuter. Nicht alle Mieter, die ihre Wohnungen verlassen mussten, wollen in die Teutonenstraße zurückkehren; zu stark sind die bei der Explosion entstandenen Eindrücke.

Aktuell arbeitet die gws an einem Zeitplan für Abriss des eingestürzten Hauses und den Neubau. Er soll kommende Woche stehen. Gespräche mit einem Architekten sind bereits angesetzt worden. Kompliziert ist der weitere Abbruch des eingestürzten Hauses: „Schwierig ist der Abriss deshalb, weil wir die Außengebäude nicht weiter beschädigen dürfen. Wir werden innerhalb der benachbarten Häuser die Giebelwände stützen und teilweise auch neu aufmauern. Insgesamt sind beim Abbruch des eingestürzten Hauses beim Sichern der benachbarten Gebäude sehr viele Details zu beachten“, erläuterte Boris Deuter.

Betroffene wohnen in Ersatzwohnungen

Behutsam muss das Abbruchunternehmen eine vom THW und der Feuerwehr eingebaute Holzkonstruktion zurückbauen. Die schweren Balken stützen die Wände der beiden Nachbarhäuser. Immer wieder begleiten gws-Mitarbeiter die Mieter der betroffenen Wohnungen in die Räume, um persönliche Gegenstände abholen zu können. Strom, Gas und Wasser sind weiter abgestellt.

Wann die Mieter zurück in die Wohnungen ziehen können, kann die gws voraussichtlich in der kommenden Woche abschätzen. Für sie sind Ersatzwohnungen beschafft worden.

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