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BVB-Legende

Aki Schmidt verlässt die Rubbeldikatz-Band

DORTMUND Es war der Kult-Hit zur siebten deutschen Meisterschaft von Borussia Dortmund: „Rubbeldikatz am Borsigplatz“. Mit dem Song stürmte Aki Schmidt (75) zusammen mit der Band Casino Express in die Herzen der Dortmunder – doch jetzt hört die BVB-Legende auf. Es hat sich ausgerubbelt.

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BVB-Legende Aki Schmidt traf mit "Rubbeldikatz am Borsigplatz" genau den Geschmack unserer Internet-User.

Der letzte gemeinsame Auftritt von Aki Schmidt und Casinoexpress.

Schon beim Saarlandstraßenfest am vergangenen Wochenende war Aki Schmidt nicht mehr dabei – Casino Express trat ohne ihn auf.

Die offizielle Begründung kommt recht nüchtern daher: „Wegen meiner zahlreichen Aufgaben bei Borussia Dortmund fehlt mir die Zeit, um weiter als Musiker aufzutreten“, erklärt Aki Schmidt auf Anfrage unserer Redaktion. Doch das scheint nur die halbe Wahrheit zu sein. Hinter den Kulissen gab es Streit. Dabei hatte alles so schön begonnen: Zusammen mit den Mitgliedern des Schrebergartenvereins „Einigkeit“ gründete Aki Schmidt einen Fanclub und ernannte die Europapokalhelden von 1966, Hobby Kurrat, Sigi Held und Theo Redder zu Paten.Per Zufall lernte der BVB-Altmeister im Schrebergartenverein die Band Casino Express kennen. Die Gruppe um Chef Werner Friederichs probt jeden Donnerstag in der „Einigkeit“. Schnell waren sich Schmidt und Friederichs einig: Wenn der BVB die Schale holt, nehmen wir eine Platte auf. Die Dinge nahmen ihre Lauf: Klopps Elf holte den Titel und Akkordeonspieler Aki Schmidt war mit Casino Express im Dauereinsatz. „Rubbeldikatz am Borsigplatz“ wurde zum Kult-Hit.

Doch heute, acht Wochen nach der Meisterschaft, ist es vorbei mit der Herrlichkeit. „Ich weiß nicht, warum Aki sauer ist. Er will nicht mehr mit uns spielen“, bestätigt Werner Friederichs die Trennung von Aki Schmidt. Über Schmidts Beweggründe kann der Band-Chef nur spekulieren: „Es ging nicht um Geld. Wir haben mit dem Song bisher nur die Produktionskosten gedeckt. Auch mit den Auftritten haben wir nichts verdient. Das war Promotion“, erklärt Friederichs.

Aki Schmidt habe sich darüber beschwert, dass er nicht vollständig mit auf der CD ist, „doch bei den Studioaufnahmen war er nicht da“, sagt Friederichs. Auch Neid sei innerhalb der Band kein Thema gewesen. „Ganz im Gegenteil. Wir waren froh, dass Aki mitgespielt hat. Er hat uns viele Türen geöffnet.“ Deshalb will der Band-Chef versuchen, Aki Schmidt noch einmal umzustimmen. „Heute Abend ist die Sitzung des Fanclubs. Dort werde ich das persönliche Gespräch mit Aki Schmidt suchen. Vielleicht gibt es noch eine Chance.“

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