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Alle auf die Motte

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So geht's Motten und Raupen an den Kragen: Schülerinnen und Kindergartenkinder bedeckten gestern mit Planen die Blätter der Kastanie. Uschmann

Aplerbecker Mark "Miniermotte" - die Bedeutung dieses schwierigen Wortes kennen junge Forscher der evangelischen Kindertageseinrichtung an der Schwerter Straße seit drei Wochen ganz genau. Denn das winzige Tierchen kann großen Schaden anrichten. Es gefährdet den von den Kindern heiß geliebten Kastanienbaum im Vorgarten. Und da man besonders im Herbst so schön mit den braunen Früchten basteln kann, sagt Jungforscherin Vivienne, was alle denken: "Wir retten unseren Kastanienbaum!".

Das gleiche sagten sich auch 30 Schüler der Klassen 8 und 9 des Gymnasiums an der Schweizer Allee. Und benannten ihr neu entstandenes "Jugend forscht"-Projekt kurzerhand nach dem Wunsch der Kinder. "Die Miniermotte befällt Bäume in ganz Europa", erklärt Chaima AmhaouachDr. Christiane Weigelt (14, Foto oben), warum Biologie- und Physikkurs dieses Thema für ihr Projekt wählten. "Die Raupen fressen sich durch die Blätter, die dann nicht mehr genug Sauerstoff produzieren können." Mit ihren Freundinnen Allegra, Laura und Dorsa erzählte sie Biologielehrerin (Foto unten), dass sie gegen dieses Problem etwas unternehmen wollte.

Die war sofort begeistert. Und ist es seit drei Wochen auch von der Arbeit der Schülerinnen am Kindergarten, den sie einmal in der Woche besuchen. Und da ist sie nicht die einzige: "Ein tolles großes Blatt", staunten die Kleinsten schon, als Chaima und die drei anderen zunächst Modelle aus Pappe auspackten. Noch größer war der Spaß, als es gestern raus ins Herbstlaub ging. Die Kinder sammelten Blätter und bedeckten sie mit Planen. "So können die Motten ihre Eier, aus denen sonst Raupen schlüpfen würden, nicht mehr ablegen", erklärte Laura. "Und genauso wollen wir die Arbeit in der Umgebung auch fortführen", ergänzte Christiane Weigelt. Deshalb hoffen nun alle, dass "Los - wir retten unseren Kastanienbaum" bei der Jury von "Jugend forscht" Erfolg haben wird. Schon jetzt gibt es Unterstützung unter anderem von der Dortmunder Stiftung und der Bundesstiftung Umwelt. Noch in dieser Woche schicken die vier die Bewerbung los. Und dann sollen schwere Zeiten anbrechen für die Raupen in Aplerbeck. cu

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