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Amok-Alarm löst sich in Luft auf

DORTMUND Amok-Alarm am Stadtgymnasium: Nach angeblichen Morddrohungen gegen drei Mitschüler hat die Polizei am Dienstagmorgen um 8.40 Uhr einen 17-jährigen Schüler im Unterricht festgenommen. Im Laufe des Tages stellte sich heraus, dass es sich offenbar nur um Gerüchte handelte.

Amok-Alarm löst sich in Luft auf

Ein 17-jähriger Schüler wurde am Stadtgymnasium vorübergehend verhaftet.

Wie die Polizei auf RN-Anfrage mitteilte, rief Schulleiter Peter Becker kurz vor Schulbeginn die Polizei: "Er teilte uns mit, dass der Verdächtige schriftlich drei Mitschüler mit dem Tode bedroht hat - die Nachricht haben wir natürlich sehr ernst genommen", erklärt Polizeisprecher Wolfgang Wieland. In Schülerkreisen sei sogar von einer Todesliste die Rede gewesen.

Mehrere Streifenwagen fuhren zum Gymnasium am Heiligen Weg, dort ließ sich der Schüler widerstandslos in Gewahrsam nehmen. Als er bei einer Vernehmung im Polizeipräsidium von den Vorwürfen erfuhr, fiel er aus allen Wolken und bestritt entschieden alle Mordpläne. "Auch die Befragungen von mehreren Zeugen brachten keine konkreten Hinweise, deshalb gehen wir derzeit davon aus, dass sich Gerüchte verselbstständigt haben", so Wieland. Sicherheitshalber durchsuchten die Beamten noch sein Zimmer, doch auch dort fand sich nichts Verdächtiges. Eine psychologische Untersuchung durch das Gesundheitsamt ergab keine Auffälligkeit. Am Mittwoch will die Polizei den Jungen mit seinen Eltern zum Unterricht begleiten, um ihn zu rehabilitieren.

Polizei: Richtig gehandelt

Offenbar bot die Berichterstattung über geplante Amokläufe an Schulen den Nährboden für die Verdächtigungen. Wieland betonte, dass der Schulleiter richtig handelte: "Es gibt eine klare Vereinbarung mit den Schulen, dass jeder Verdacht sofort mitgeteilt wird - wir fahren lieber umsonst los, als zu spät reagiert zu haben."

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