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Prozess um Raubüberfälle

Angeklagte entschuldigen sich bei Opfern

DORTMUND Im Prozess um eine Serie von Raubüberfällen in Dortmund und Umgebung haben sich die Anklagten am Freitag bei ihren Opfern entschuldigt. In einem Brief, der vor dem Landgericht verlesen wurde, hieß es wörtlich: "Ich bin einer der Ärsche, die sie überfallen haben. "

Angeklagte entschuldigen sich bei Opfern

Das Landgericht Dortmund.

Zwei Supermarkt-Geldboten in Dortmund und Unna, dazu zwei Tankstellen: Die Anklagten hatten zwischen Januar und Oktober 2011 gleich vier Überfälle verübt. Ihre Beute: fast 20.000 Euro. In Dortmund hatten die beiden 21 und 23 Jahre alten Männer im Februar zwei Frauen bedroht und ausgeraubt, die in einer Edeka-Filiale in Brackel angestellt waren. Die Frauen hatten die Tageseinnahmen dabei, wollten sie in den Nachttresor der nahen Sparkasse werfen. Dabei waren sie plötzlich mit einer Waffe bedroht worden. Anfangs hatten beide Opfer den Überfall offenbar gut verarbeitet - oder verdrängt.Nach zwei Monaten hatten sich dann aber doch Albträume, Schlafstörungen und Panikattacken eingestellt. Eine der Angestellten hat anschließend nie wieder als Geldbotin arbeiten wollen und ihre Arbeitsstelle gewechselt. Den Angeklagten drohen empfindliche Haftstrafen.

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