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Wittener Straße

Angriff in Dorstfeld - Nazi (21) sitzt in Haft

DORSTFELD Ein 21-jähriger Dortmunder, der laut Polizei zur rechten Szene gehört, sitzt jetzt in Haft. Der Mann hatte einen 17-Jährigen in der Nacht zu Sonntag in Dorstfeld bedroht - eine Zivilstreife ging rechtzeitig dazwischen.

Angriff in Dorstfeld - Nazi (21) sitzt in Haft

Die Polizei will in Dorstfeld noch mehr Präsenz zeigen.

Wie die Polizei am Montag in einer Pressemitteilung schreibt, spielte sich der Vorfall in der Nacht zu Sonntag gegen 2 Uhr im Stadtteil Dorstfeld ab. Zivile Beamte beobachteten zunächst einen Mann, der augenscheinlich auf der Flucht vor einer anderen Person war. Die beiden Männer liefen auf der Wittener Straße in Richtung Rheinische Straße. Plötzlich rannte der "Flüchtige" (17 Jahre aus Dortmund) auf den Wagen der Beamten zu, öffnete eine hintere Tür und setzte sich hinein. 

Sinngemäß, so heißt es in der Pressemitteilung, schrie er, dass er von der anderen Person bedroht würde. Die Beamten gaben sich als Polizisten zu erkennen und stoppten kurz darauf den Verfolger. Dieser wiederum sei höchst aggressiv und augenscheinlich alkoholisiert gewesen, so die Polizei.

Er schrie unentwegt die Beamten an und versuchte mehrfach, zu dem jungen Mann zu gelangen. Dabei beleidigte er die Polizisten durchgehend und versuchte sie anzugreifen. Bei der anschließenden Festnahme leistete der 21-jährige Dortmunder heftigen Widerstand, so dass ihm Hand- und Fußfesseln angelegt werden mussten.

Im Auto der Beamten spuckte er mehrfach und trat mit den Beinen um sich. Der Dortmunder machte während des Einsatzes mit mehrfachen "Sieg Heil" Rufen und mit dem Zeigen des Hitlergrußes auf seine politische Einstellung aufmerksam. 

21-Jähriger sitzt jetzt in Haft

Nach ersten Zeugenaussagen war ein Anrempeln im Bereich der Bushaltestelle an der Wittener Straße 3 Auslöser für die "Verfolgung". Der 21-Jährige ist nach polizeilichen Erkenntnissen der rechten Szene zugehörig. Er wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt. Auch dort randalierte der Dortmunder weiter und verletzte dabei einen Polizeibeamten leicht. Wegen einer Bewährungsstrafe widerrief der Haftrichter jetzt die Bewährung, der Tatverdächtige befindet sich in Haft.

Die Polizei führt den Ermittlungserfolg auf die erhöhte Präsenz im Stadtteil Dorstfeld zurück. Erst Ende September hatte die Behörde angekündigt, mit mehr Kräften gegen die Rechten vorzugehen.' type='' href='http://www.ruhrnachrichten.de/staedte/dortmund/44137-Dortmund~/Brennpunkt-Dorstfeld-Polizei-mobilisiert-mehr-Kraefte-gegen-Rechtsextreme;art930,3122131

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