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Nach Untreue-Urteil

Anwalt von Ex-Stadtmitarbeiterin legt Revision ein

DORTMUND Drei Jahre Haft lautete am vergangenen Freitag das Urteil im Strafprozess gegen die wegen Untreue angeklagte Ex-Mitarbeiterin der Bürgerdienste in Hombruch. Doch das ist nicht der letzte Richterspruch in der Sache. Der Anwalt der 59-Jährigen hat Revision eingelegt.

Anwalt von Ex-Stadtmitarbeiterin legt Revision ein

Die frühere Leiterin der Barkasse der Bezirksverwaltungsstelle Hombruch.

"Ich werde alles ausschöpfen, was geht", erklärte am Dienstag Rechtsanwalt Christian Dreier gegenüber dieser Redaktion. Ziel bleibe es, eine rechtskräftige Verurteilung seiner Mandantin zu verhindern. Die 59-jährige Stadtmitarbeiterin beteuert weiterhin ihre Unschuld und bestreitet, 400.000 Euro aus der Stadtkasse unterschlagen zu haben.

Vor den Bundesgerichtshof in Karlsruhe

Mit der eingelegten Revision geht der Fall vom Landgericht zum Bundesgerichtshof in Karlsruhe, der jetzt zu entscheiden hat. Das sei nicht ungewöhnlich, erläuterte auf Anfrage der Sprecher des Landgerichts Dr. Alexander Donschen: „Bei großen Strafsachen gibt es keine Berufungsinstanz.“

Während eine Berufung zu einer neuen Beweisaufnahme vor dem höheren Gericht führt, wird bei der Revision nur geprüft, ob Rechtsfehler gemacht wurden. Das geschieht allerdings selten in einer mündlichen Verhandlung. Begründen muss Anwalt Dreier die Revision erst, wenn das Urteil in schriftlicher Form vorliegt. Das könne aber Monate dauern, sagt Gerichtssprecher Donschen.

Kein härteres Urteil

Ein schärferes Urteil als die drei Jahre Haft aus der Vorinstanz muss die Ex-Stadtmitarbeiterin nicht fürchten; denn es gilt ein sogenanntes Verschlechterungsverbot, wenn ein Richterspruch mit der Revision angefochten wird.

Ein gutes halbes Jahr lang hatte der Prozess vor dem Landgericht gedauert. Die Richter hatten sich durch Buchungsunterlagen, Akten und Rechnungen gekämpft. Auch wenn Rechtsanwalt Dreier mögliche Buchungsfehler ins Spiel gebracht hatte, am Ende kamen die Richter zum Schluss, dass nur die Angeklagte in der Hombrucher Außenstelle der Bürgerdienste so viel Geld beiseiteschaffen konnte. 

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