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Entscheidung 2017

Anwohner protestieren gegen über 200 Meter hohe Windräder

SCHNEE/LÖTTRINGHAUSEN 219 Meter hoch (bis zur Spitze) ist der Fernsehturm im Dortmunder Westfalenpark. Nur vier Meter niedriger sollen die beiden Windräder werden, die auf zwei Flächen nördlich und südlich der A45 errichtet werden könnten. Die Bewohner protestieren schon jetzt.

Anwohner protestieren gegen über 200 Meter hohe Windräder

Ramona Schweer, Britta Röttger, Gaby Papendick, Lena Hültenschmidt, Frank Bergmann und Ariane Massier (v.r.) vor dem Feld in Schnee, wo einmal ein Windrad stehen könnte. Die Untersuchungen für dieses Projekt laufen zurzeit noch.

Was veranlasst die Bewohner zu den Protesten?

Die Bewohner der Ortsteile Schnee und Löttringhausen befürchten, dass die beiden Windräder in der Nähe ihrer Wohnorte errichtet werden. Schon 2014 waren mögliche Windkraftanlagen in Schnee und Löttringhausen ein Thema. Es ging um weitere Konzentrationszonen, also Gebiete, wo eine Errichtung solcher Anlagen möglich sei.

Gerüchte kamen auf, die besagen, dass es schon Anfragen der Windkraft-Analgen-Baufirma an einen Bauern im Bereich Schnee gegeben habe, Teile für den Bau der Anlagen auf einer bestimmten Fläche zwischen zu lagern. Auch sollen schon Grundstücke vertraglich an die Baufirma gebunden worden sein.

Was davon ist sicher?

Offiziell nichts. "Da im Flächennutzungsplan aktuell im Bereich Löttringhausen/Schnee keine Konzentrationszonen für Windenergieanlagen dargestellt sind, ist die Errichtung von Windenergieanlagen in diesem Bereich aktuell bauplanungsrechtlich nicht möglich", sagt Stadtsprecherin Heike Thelen.

Auch liege nach aktuellem Kenntnisstand kein Antrag zur Errichtung einer Windenergieanlage in diesem Bereich bei der zuständigen Behörde in Hagen (Untere Umweltschutzbehörde der Städte Bochum, Dortmund und Hagen) vor.

Wie geht es den Anwohnern?

Die Anwohner fühlen sich nicht vernünftig informiert, fürchten vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden und machen jetzt mobil. Der Blick der besorgten Bürger geht dabei auf das Landschaftsschutzgebiet, das durch solche "Wind-Riesen" zerstört würde. Und auf die gesundheitliche Gefährdung für Mensch und Tier, die von diesen Analgen ausgeht.





 

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