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Anwohner verschaffen sich Gehör

EICHLINGHOFEN Etwa 100 Anwohner des Neubaugebietes Kleine Heide/Henriettenweg/Gardenkamp/Korte Geitke protestierten am Samstag an der Straße Am Gardenkamp, um den Ausbau der Anliegerstraße doch noch in letzter Minute zu verhindern.

Anwohner verschaffen sich Gehör

Protestierten gegen den Ausbau des Gardenkamps: Kinder des Neubaugebietes und ihre Eltern.

"Mit dieser Protestaktion wollen wir unsere Argumente noch mal publik machen, weil wir nicht gehört werden und der Bebauungsplan unserer Meinung nach den Vorstellungen einer familienfreundlichen Stadt, die Dortmund sein will, zuwiderläuft", begründet Christiane Spänhoff, Sprecherin der Verkehrsinitiative Uni-Umland (VINUM), die Demonstration.

"Der Ausbau des Gardenkamps als Nord-Süd-Tangente zwischen B1 und Stockumer Straße wird mit geschätzten 15.500 Autos pro Tag Verkehr von anderen Straßen abziehen und Durchgangsverkehr produzieren. Das müsste "nach gesundem Verkehrsempfinden nicht sein", ergänzt Wilfried Ehmer, dessen Grundstück als Anlieger Am Gardenkamp direkt von der zusätzlichen Belastung betroffen ist. Unterstützt wird der Protest der Anwohner vom stellvertretende Bezirksvorsteher Hans Semmler (CDU): "Politisch scheint das Thema abgehakt." Anknüpfungspunkte, wie der Ausbau zu verhindern sei, sieht er aber bei den erhöhten Kosten für den Ausbau, die sich nach seinen Informationen von den veranschlagten 5 Millionen um weitere 600.000 Euro erhöht haben.

Entlastung

"Der Ausbau des Gardenkamps ist seit Jahren beschlossen und verspricht für den Stadtbezirk Hombruch an vielen Stellen Entlastung", hält Bezirksvorsteher Ulrich Steinmann (SPD) dagegen, der wegen terminlicher Verpflichtungen nicht zu der Protestaktion kommen konnte. "Die Straße wird jedoch nicht als mehrspurige Hauptverkehrsstraße, sondern als 10 bis 12 Meter breite Straße ausgebaut", versucht er, den Protest zu beschwichtigen.

Die Verkehrsinitiative will weiter kämpfen. "Wir werden alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, die uns zur Verfügung stehen."

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