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Tödlicher Unfall im ICE-Werk in Dortmund

Arbeiter verunglückt in Fernverkehrswerk tödlich

Dortmund Im ICE-Werk in der Dortmunder Nordstadt ist am Montagnachmittag ein Arbeiter tödlich verunglückt. Am Dienstagmorgen haben die Untersuchungen begonnen.

Arbeiter verunglückt in Fernverkehrswerk tödlich

Ein ICE im Fernverkehrswerk in Dortmund. Foto: Peter Bandermann

Im Fernverkehrswerk der Deutschen Bahn an der Werkmeisterstraße in der Dortmunder Nordstadt ist am Montagnachmittag (26. 3.) gegen 16.30 Uhr ein Arbeiter tödlich verunglückt. Das Dezernat Arbeitsschutz der Bezirksregierung in Arnsberg hat am Dienstag die Untersuchungen aufgenommen.

Erste Erkenntnisse der Untersuchung

Nach ersten Erkenntnissen gehe man davon aus, dass der Mann offenbar beim Rangieren eines Waggons eingeklemmt worden sei, teilte ein Sprecher der Bezirksregierung am Dienstagvormittag mit. Vertreter des Dezernats Arbeitsschutz seien seit Dienstagmorgen vor Ort, um nach möglichen Ursachen für den Unfall zu suchen. Die Ergebnisse solcher Ermittlungen werden jedoch nicht öffentlich gemacht.

Sollten die Ermittler einen Hinweis auf Fahrlässigkeit finden, würde der Fall an die Staatsanwaltschaft übergeben werden. Bisher gebe es darauf aber keine Hinweise. Auch die Polizei Dortmund gehe nicht von Fremdverschulden, sondern von einem Unfall aus, teilte ein Sprecher der Polizei am Dienstagvormittag auf Anfrage mit.

Stellungnahme der Deutschen Bahn

Die Deutsche Bahn hat sich wie folgt zu dem Unfall geäußert: „Der tragische Unfalltod unseres Mitarbeiters macht uns sehr betroffen. Den Angehörigen unseres Mitarbeiters sprechen wir uns tief empfundenes Beileid aus.“ Das teilte eine Bahnsprecherin am Dienstagmittag auf Anfrage unserer Redaktion mit. Derzeit werde der Unfallhergang untersucht. Auch mit Rücksicht auf die Angehörigen wolle man daher noch nicht weiter Stellung nehmen.

Wie das Fernverkehrswerk arbeitet

Im Fernverkehrswerk der Deutschen Bahn werden unter anderem Fernzüge gewartet und gereinigt. Das Werk ist für ICEs aus dem Bereitstellungsbereich Münster, Dortmund und Essen zuständig. An den Zügen werden mechanische und elektronische Wartungsarbeiten durchgeführt.

Das Werk besteht aus zwei großen Hallen à 250 und 350 Meter. Darin können fünf Hochgeschwindigkeitszüge parallel geprüft und gewartet werden.

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