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Arbeitsmarkt: Niedrigster Stand seit 1993

DORTMUND Im November sind die 35.831 Menschen ohne Job in der Stadt Dortmund sogar der niedrigste Stand überhaupt seit November 1993. Noch hat die Finanzkrise den Arbeitsmarkt also nicht erfasst. Im Gegenteil.

Nur der November 1993 kann bessere Zahlen vorweisen: 35.677 Menschen waren damals arbeitslos. „Die Finanzkrise mit ihren Auswirkungen ist derzeit auch für die Agentur für Arbeit Dortmund ein wichtiges Thema. Auf dem lokalen Arbeitsmarkt zeichnete sich im November allerdings noch keine negative Entwicklung ab. Wir konnten erneut einen kräftigen Rückgang verbuchen. Der ist auch auf die äußerst erfolgreiche Umsetzung des Förderprogramms JobPerspektive durch die ARGEn zurückzuführen“, so Stefan Kulozik, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Aktuell verzeichne die Agentur noch keine steigende Zahl von Arbeitslosmeldungen aufgrund von Kündigungen. Dennoch gebe es bereits Indikatoren, die auf eine sich verschlechternde Situation auf dem Arbeitsmarkt hindeuteten. „Deutlich mehr Unternehmen als im Vorjahr erkundigen sich bei uns nach den Voraussetzungen für Kurzarbeit und lassen sich Anträge zuschicken. Zwar bewegt sich der derzeitige Bezug von Kurzarbeitergeld noch absolut im üblichen Rahmen, aber hier rechne ich in den nächsten Monaten mit einer deutlichen Steigerung.“ Für die Beschäftigten sei Kurzarbeit allerdings immer noch besser als Arbeitslosigkeit. „Mit der Möglichkeit, das Kurzarbeitergeld ab Anfang des Jahres für 18 statt zwölf Monate zu zahlen, erhalten Betriebe und Beschäftigte eine Perspektive für eine wirtschaftlich schwierige Phase. Den Arbeitgebern ist daran gelegen, ihre gut ausgebildeten Fachkräfte auch in einer Flaute zu halten.“

Im November war die Zahl der bei der JobCenterARGE gemeldeten Arbeitslosen ebenfalls deutlich niedriger als im Vormonat. Mit 28.902 Menschen ohne Job konnten 812 weniger gezählt werden als im Oktober, der zweithöchste Rückgang im Jahr 2008. Im Jahresvergleich waren Ende November 3417 Arbeitslose weniger gemeldet, ein Rückgang um 10,6Prozent. Die Arbeitslosenquote im Rechtskreis SGB II, also Hartz IV, konnte damit im Vorjahresvergleich um einen Prozentpunkt auf 12,7 Prozent gesenkt werden.

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