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Einfahrt zum Einkaufszentrum

Auf dem Höchsten häufen sich die Unfälle

HÖCHSTEN. Die Einfahrt zum neuen Geschäftszentrum auf dem Höchsten wird zur Problemzone. Die Unfälle häufen sich. Zuletzt war erstmals eine Person schwerer verletzt worden. Bei vielen Höchstenern wirft das Fragen auf.

Auf dem Höchsten häufen sich die Unfälle

Das neue Höchstener Geschäftszentrum mit einer Drohne fotografiert. Die Einfahrt auf den Parkplatz (der auf dem in den Morgenstunden entstandenen Bild noch recht leer ist) sorgt für immer mehr Probleme. Foto: Peter Bandermann

Ende Oktober hatte die Debatte um die Ein- und Ausfahrt Fahrt aufgenommen. Auslöser war ein erster Unfall mit Blechschaden. Eine ansässige Bürgerinitiative und die Bezirksvertretung Hörde hatten zuvor bereits auf die unübersichtliche Situation hingewiesen und Lösungen gefordert. Die Dortmunder Polizei hatte rein an der Zahl der Meldungen aber keinen Schwerpunkt an dieser Stelle ausgemacht.

Die vergangenen drei Wochen könnten dieses Bild verändern. Mitglieder der Bürgerinitiative berichten von vier Unfällen in dieser Zeit. Am 16. 11. waren hier vergangenen Donnerstag zwei Autos zusammengestoßen, eine Person wurde so schwer verletzt, dass sie ins Krankenhaus musste. Unfall Nummer fünf kam am Dienstag (21.11.) hinzu: Ein Auto fuhr vom Sparkassen-Parkplatz gefahren, wartete nicht lang genug und stieß mit einem Aldi-Liefer-LKW zusammen.

HÖCHSTEN Drei Verletzte und ein Sachschaden in Höhe von 26.000 Euro: Das ist die Bilanz eines Autounfalls, der sich am Donnerstag im Dortmunder Ortsteil Höchsten ereignet hat. Eines der Opfer wurde so schwer verletzt, dass es zur stationären Behandlung ins Krankenhaus kam. mehr...

Immer mehr Höchstener äußern angesichts dieser Zweifel an der Planung vor Ort. Detlef Kliebisch wohnt 300 Meter von der Einfahrt entfernt und sieht täglich, wie „dramatisch“ es hier oft zugeht. „Erst wer halb auf der Wittbräucker Straße steht, kann den ankommenden Verkehr einsehen. Vollbremsungen, Ausweichmanöver und Unfälle sind die zu beobachtende Folge.

Für beide Seiten, sowohl die Autofahrer auf der Wittbräucker Straße, als auch die den Parkplatz verlassenden Autofahrer, ist die Sicht und damit die Reaktionszeit, viel zu kurz“, sagt Kliebisch. Die denkbar ungünstigste Einfahrtplanung auf den Parkplatz verschlimmere die Situation noch. „Ich verstehe nicht, wie man diese Planung, überhaupt Planung nennen kann“, sagt Detlef Kliebisch.

Bei Bürgerversammlung abgebügelt

Manfred Staegemeir ist Vorsitzender der Siedlergemeinschaft Höchsten. Er erinnert sich in der jetzigen Situation zwei Jahre zurück – an die Bürgerversammlung zum Umbau der Höchstener Mitte im Sommer 2015. „Gegen Ende der Versammlung stellte ein besorgter Besucher an den anwesenden Vertreter des Tiefbauamtes die Frage, wie er sich die Ausfahrt an der Wittbräucker Straße in westlicher Richtung, die Linksabbieger, vorstellen würde, da hier ein beträchtliches Gefahrenpotenzial zu erwarten sei“, sagt Manfred Staegemeir. Der Vertreter des städtischen Tiefbauamtes sei gar nicht erst auf diese Frage eingegangen, sondern habe das Thema mit einem „Es wird schon gehen“ abrupt beendet. Staegemeir: „Wie es funktioniert, bestätigen die sich jetzt schon häufenden Verkehrsunfälle, Gott sei Dank noch nicht mit einem tödlichen Ausgang.

Für ihn gibt es nur zwei Möglichkeiten, die Verkehrssituation zu entschärfen: Entweder nur eine Ausfahrt für die Rechtsabbieger in östlicher Richtung oder ein absolutes Park- und Halteverbot zwischen der Ausfahrt und der westlich gelegenen Bushaltestelle. Die Bezirksvertretung hatte letzteren Punkt in ihrer Oktober-Sitzung bereits beschlossen, die Verwaltung muss prüfen, ob das umsetzbar ist.

HÖCHSTEN Wie gefährlich ist die Einfahrt von der Wittbräucker Straße zum neuen Geschäftszentrum Höchsten? Die Meinungen dazu gehen auseinander. Das denken Autofahrer, Politik und Polizei. mehr...

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