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Auf den Spuren des Weihnachtsmanns

DORTMUND Nikolaus und Weihnachtsmann kennt jedes Kind. Ihre Geschichte(n) und die historischen Wurzeln sind hingegen zumeist unbekannt. Die Ausstellung "Morgen kommt der Weihnachtsmann..." im Museum für Kunst und Kulturgeschichte soll das nun ändern.

Auf den Spuren des Weihnachtsmanns

Wolfgang Weick, Direktor des Museums für Kunst und Kulturgeschichte, Museumspädagoge Rüdiger Wolf und Kuratorin Dr. Manuela Borkenstein Neuhaus präsentieren eine Holzfigur des Nikolaus von Myra.

Vom 17. November bis zum 6. Januar 2008 wandelt sie erstmals auf den Spuren der beliebten Gabenbringer und erschließt mit knapp 200 Exponaten das breite Spektrum des Nikolauskultes und der damit verbundenen Brauchformen bis hin zur Darstellung des Weihnachtsmannes, der nicht unumstrittenen Symbolfigur des weihnachtlichen Schenkens.

Neben kunstvollen und seltenen Objekten aus drei Jahrhunderten wie Ikonen, Grafiken, Spekulatius- und Schokoladenformen, Bilderbogen, Pop-up-Büchern und Plakaten werden auch allerlei Kuriositäten in Nikolaus- und Weihnachtsmanngestalt gezeigt. Das älteste Exponat der Ausstellung ist dabei ein hölzernes Gebäckmodel von 1690 mit der Darstellung des Heiligen.

Auch die finsteren Begleiter des Nikolaus, Knecht Ruprecht, Krampus oder Kinderfresser, sind in der Ausstellung vertreten. Um 1900 setzte in Wien eine regelrechte Krampusmode ein. Auf österreichischen Nikolauspostkarten posiert der einstige Kinderschreck nunmehr als Verführer und Räuber junger Damen.

Kuratorin der Dortmunder Schau ist Dr. Manuela Borkenstein Neuhaus. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Amt für Rheinische Landeskunde in Bonn, dem Ikonen-Museum in Recklinghausen, dem Museum der Brotkultur in Ulm, dem Museum der Stadt Lünen und weiteren Leihgebern. Die Weihnachtsausstellung wird am Freitag, 16. November, um 19 Uhr eröffnet.

Begleitend zur Ausstellung wird ein umfangreiches Begleitprogramm für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren angeboten. Nähere Informationen und Anmeldung zu Führungen und museumspädagogischen Programmen unter Telefon (0231) 50-2 60 28 und im Internet unter wwww.museendortmund.de. Weitere Informationen gibt es in der Freitags-Ausgabe der Ruhr Nachrichten.

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