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Aus Liebe zum Handwerk

Mit Spannung blickt das heimische Handwerk heute nach Rostock. Wird Otto Kentzler in der Hansestadt erneut zu Deutschlands erstem Handwerker gewählt?

Es wäre seine zweite Amtszeit als Chef des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH). Die Chancen für den 66-Jährigen stehen nicht schlecht. Kentzler wird gute Arbeit bescheinigt. Mit wehendem Mantel eilte der gelernte Klempner und studierte Maschinenbauer nach seiner Wahl im Dezember 2004 von Termin zu Termin durchs politische Berlin. Jetzt ist er wer.

Die Wiederwahl von "Otto dem Erstem", wie Kentzler inzwischen anerkennend in der Handwerkerorganisation genannt wird, wäre für die Betriebe in der Region sicher ein Segen. Als ZDH-Präsident könnte er weiter Türen öffnen, die vorher verschlossen waren. Vorstand und Geschäftsführung der Handwerkskammer (HWK) Dortmund haben sich schon auf die Mehrarbeit eingestellt. So lässt Hauptgeschäftsführer Klaus Y. Tillmann keinen Zweifel darüber aufkommen, dass man Kentzler, der seit 13 Jahren Präsident der HWK Dortmund ist, den Rücken frei halten werde. "Schließlich sind wir ein eingespieltes Team." Auch beruflich muss sich Kentzler keine Sorgen machen. Sohn Heiko hat sich als Geschäftsführer des 1872 gegründeten Familien-Unternehmen längst bewährt.

Kentzler pendelt mittlerweile seit drei Jahren zwischen Dortmund und Berlin hin und her. Als er sich erstmals als ZDH-Präsident dem Blitzlichtgewitter stellte, da konnte er sich noch nicht vorstellen, was über ihn hereinbricht: Zu viele Termine, Sitzungen bis in die Nacht und zusätzliche Verpflichtungen als wichtigster Repräsentant des Handwerks.

Kentzler hat sich mittlerweile daran gewöhnt. Gleichwohl habe er seinen selbst vorgegebenen Rhythmus - "Zwei Tage Berlin, zwei Tage HWK Dortmund und einen Tag im Betrieb" - nicht einhalten können, so Tillmann. Die Arbeit in Berlin habe doch mehr Zeit in Anspruch genommen. ar

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