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Aus dem Leben der Polleke

Aus dem Leben der Polleke

<p>Lauter bemalte und beschriftete Quader, in jeder Szene neu zusammengewürfelt, dienen bei der szenischen Polleke-Lesung als Möbel, Kostüme, Masken oder Statisten. Schütze</p>

Dorstfeld Wenn Elfjährige schreien, dann laut. Wenn sie fluchen, dann rücksichtslos. Wenn sie lieben, dann mit ganzem Herzen. So wie in der szenischen Lesung "Wir alle für immer zusammen - aus dem Leben der Polleke" im Haus Schulte-Witten.

Polleke ist elf. Sie schreit "Abartig!", weil ihre Mutter, vom Vater getrennt, sich plötzlich in ihren Lehrer verliebt. Sie flucht "Vollidiot!", weil ihr marokkanischer Freund Zicken macht. Und sie liebt, zum Beispiel "ihre" Kuh Gretje.

Und: Sie dichtet. Ganz einfach, ganz wunderbar, offenbart sie poetische Gedanken zwischen schlichten Zeilen.

Polleke über ihren Vater: "Ein Dichter ohne Gedichte. Einfach nur ein Dichter."

Pollekes Gottesbeweis: "Wenn ich eine Kuh sehe, weiß ich, dass es Gott gibt. Aber wenn ich ihr das sage, fängt sie an zu muhen."

Polleke über eine rätselhafte Angewohnheit der Erwachsenen: "Man geht, kommt nirgendwo an und geht dann wieder zurück. Das ist spazieren gehen."

Polleke über die Liebe: "Ein Fisch gehört ins Wasser, ein Vogel in die Luft. Und eine Hand in meine - seine."

Dass Polleke auch viel zu staunen, zu lachen und zu jubeln hat, macht das Stück zu einer spannungs- und humorvollen Reise durch die junge Welt - für die Jüngeren zum Wiedererkennen, für die Älteren zum Erinnern.

Barbara Feldbrugge hat das Stück nach der Buchvorlage von Guus Kuijer entwickelt. Spielerisch schafft sie es, die Zuschauer nicht nur bestens zu unterhalten, sondern teilhaben zu lassen: an eindrucksvoller Wut, rührender Liebe, bodenloser Trauer und erlösenden Triumphen.

Und mit einem witzigen Bühnenbild: Lauter bemalte und beschriftete Quader, in jeder Szene von Feldbrugge neu zusammengewürfelt, dienen als Möbel, Kostüme, Masken oder Statisten.

Am Sonntag war das Stück noch ein Geheimtipp: Ein gutes Dutzend Zuschauer ließ im kleinen "Blauen Salon" viele der Stühle und Sitzkissen leer. Da möchte man mit Polleke sagen: "Manchmal hab' ich ganz plötzlich keine Wörter mehr." tag

"Wir alle für immer zusammen - aus dem Leben der Polleke" ist wieder zu sehen am 18.11. und 2.12. im Kinder- und Jugendtheater, Sckellstraße 5-7.

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