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Schmäh-Plakate

BVB-Fans droht als Strafe im Extremfall ein Stadionverbot

DORTMUND Nach diskriminierenden Aussagen über Homosexuelle auf zwei Transparenten und einer Schlägerei unter Fans am Samstag auf der Südtribüne droht der BVB mehreren Fans mit Sanktionen. Härteste Strafe wäre laut Borussias Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ein Stadionverbot.

BVB-Fans droht als Strafe im Extremfall ein Stadionverbot

Der BVB verurteilt die Schmäh-Plakate vom vergangenen Wochenende.

Wie diese Sanktionen letztlich ausfallen und ob es zu einem Stadtionverbot kommt, macht Hans-Joachim Watzke vom Ergebnis eines Gesprächs abhängig.  Fans hatten am Samstag beim BVB-Heimspiel gegen Werder Bremen zwei Transparente gezeigt und sich darauf despektierlich über Homosexuelle und Antifaschisten geäußert. Derlei Diskriminierungen sind in der Rechtsextremisten-Szene weit verbreitet.  Ob die Transparente von Neonazis gezeigt worden sind, ist unklar.  

 Der Polizei ist bekannt, dass weniger als zehn Mitglieder der Neonazi-Szene im BVB-Umfeld aktiv sind. Hintergrund für die Transparente sind Provokationen durch Werder-Fans im Internet und eine Schlägerei auf einem Autobahnparkplatz im vergangenen Jahr. Abends waren die Transparente auch ein Thema im ZDF-Sportstudio.Moderator Michael Steinbrecher war auf den Zwischenfall eingegangen. Weil die Transparente den dahinter stehenden Fans die Sicht auf das Spiel versperrt hatten, war es auch zu einer Schlägerei gekommen. Ordner intervenierten.

 Am Montag reagierte auch die Vereinsspitze. Borussia Dortmund verurteilt scharf die homophoben Schmäh-Plakate: „Wir sind beschämt und entsetzt über die Intention dieser Banner“, kommentierte Hans-Joachim Watzke die Diskriminierung gegenüber Homosexuellen. Der BVB und seine Fans stünden für einen weltoffenen und respektvollen Umgang. Der Verein erwarte eine Entschuldigung von den Akteuren. Kritik richtet sich allerdings auch gegen die Vereinsführung. Die Aktion „Fußballfans gegen Homophobie“ bezeichnete es als „Versäumnis seitens des Vereins“, dass derlei „diskriminierende Banner“ hätten gezeigt werden können. 

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