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BVB-Konzern schreibt rote Zahlen

DORTMUND Der Borussia Dortmund Konzern hat im Geschäftsjahr 2007/08 rote Zahlen geschrieben. Der Verlust des börsennotierten Fußballvereins betrug -3,9 Millionen Euro. Noch im Vorjahr hatte der BVB ein Plus von 10,5 Mio. Euro ausgewiesen.

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Können gute Zahlen vorweisen: Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der Geschäftsführung, und Thomas Treß, Geschäftsführer.

In einer Vorab-Pflichtmeldung am Donnerstagabend gab Borussia Dortmund an, dass dieses Ergebnis u.a. aufgrund von erhöhten Abschreibungen auf das Stadion (3,5 Mio.) zurückzuführen ist. Das operative Konzernergebnis (EBIT) nach dem internationalen Bilanzierungsstandard (IFRS) betrug 5,4 Mio. Euro (Vorjahr: 15,6). Im Einzelabschluss schrieb die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA schwarze Zahlen. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern beläuft sich auf 6,3 Mio. (15,8). Das Jahresergebnis beträgt 1,1 Mio. (10,3 Mio). Die Umsatzerlöse des BVB sind wegen des Einzugs in das DFB-Pokalfinale im Vergleich zum Vorjahr weitestgehend gestiegen. Im Ticketing verbesserte sich das Ergebnis auf 22,6 Mio. (Vorjahr: 18,3). Bei den TV-Rechten gab es ein Zuwachs um 4,7 Mio. auf 26 Mio. Euro. Im Sponsoring steigerten sich die Schwarzgelben auf 33,8 Mio. (Vorjahr: 30,5).

Das Ergebnis belastet haben höhere Personalkosten. 42,5 Mio. Euro gab der Bundesligist aus (34,3). Grund hierfür sei die Verstärkung des Kaders sowie erhöhte Prämienzahlungen für den Einzug ins Pokal-Endspiel sowie die damit verbundene Qualifikation zum UEFA-Cup.

Im Konzernumsatz legte der BVB hingegen von 97,1 Mio. auf 107,6 Mio. zu. Die Verbindlichkeiten verringerten sich im Konzern von 115 Mio. auf 60,9 Mio. Euro. Näheres zu den gemeldeten Zahlen wollen die BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Thomas Treß am Freitagmittag auf einer Pressekonferenz erläutern.

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