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BVB unterstützt Aktion für ein Verbot von Nazi-Demo

DORTMUND Der BVB will mithelfen zu verhindern, dass Dortmund immer wieder zum Aufmarschgebiet für Neonazis wird. Der Verein unterstützt eine Unterschriftenaktion, mit der eine Nazi-Demo verhindert werden soll.

BVB unterstützt Aktion für ein Verbot von Nazi-Demo

BVB-Pressesprecher Josef Schneck.

Der Verein unterstützt eine Unterschriften-Aktion der Gewerkschaft verdi, die den Dortmunder Polizeipräsidenten Hans Schulze zu einem neuen Versuch bewegen soll, die geplante Nazi-Demo am 5. September - am Samstag nach dem Antikriegstag - zu verbieten.

Die verdi-Vertrauensleuteleitung bei der Stadtverwaltung und der verdi-Bezirk Dortmund hatten sich mit einer entsprechenden Bitte an Borussia Dortmund gewandt, bestätigte verdi-Mann Manfred Axt: "Wir wollen uns ein paar Großveranstaltungen zunutze machen, um für ein Verbot der Nazi-Demo zu werben und im zweiten Schritt Berlin wachzurütteln, doch noch einmal zu versuchen, die NPD zu verbieten."BVB will Dortmunds Ruf verteidigen

Beim BVB sind die Akteure auf offene Ohren gestoßen. Grundsätzlich verhalte sich Borussia Dortmund politisch strikt neutral, betont Pressesprecher Josef Schneck auf RN-Anfrage, "doch hier geht es um mehr. Es gilt, den Ruf Dortmunds zu verteidigen und unsere Stadt nicht permanent zum Aufmarschplatz für Neonazis zu machen". Der Kampf gegen braunes Gedankengut stehe beim BVB sowohl bei den hauptamtlichen Fanbeauftragten als auch bei der Fanabteilung und dem Fan-Projekt immer auf der Tagesordnung.

Konkret wird der BVB die Aktion beim letzten Bundesligaheimspiel der Saison gegen Arminia Bielefeld am Samstag, 16. Mai, unterstützen. "Wir werden auf Videotafeln im Stadion und mit mehrfachen Hinweisen von Stadionsprecher Norbert Dickel auf die Unterschriftenaktion aufmerksam machen", kündigt Schneck an. Zudem werde im Vereinsmagazin "Borussia aktuell" und auf der BVB-Homepage auf die Unterschriftensammlung hingewiesen.Polizeipräsident mehrfach gescheitert vor Gericht

Polizeipräsident Hans Schulze war in den vergangenen Jahren mehrfach in letzter gerichtlicher Instanz mit dem Versuch gescheitert, Nazi-Aufmärsche zu verbieten, und ist seitdem nicht mehr bereit, es erneut zu versuchen.

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