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Fluss teilweise trockengelegt

Bagger stoßen am Grund der Emscher auf Teeröl

SCHÖNAU In Schönau wird im Flussbett der Emscher derzeit ungewöhnlich tief gegraben. Der Grund: Bei der Renaturierung des Teilstücks an der Straße Diekmüllerbaum ist mit Teeröl belastete Erde entdeckt worden. Wir beantworten hier die wichtigsten Fragen zu dem Fund.

Bagger stoßen am Grund der Emscher auf Teeröl

Die Beseitigung des Teeröls soll bis Ende Juni oder Anfang Juli andauern.

Warum ist der Grund der Emscher in dem Bereich mit Teeröl verunreinigt?

Warum ausgerechnet diese Stelle der Emscher im Bereich der Straße Diekmüllerbaum mit Teeröl verunreinigt ist, lässt sich nicht genau beantworten. Ilias Abawi, Sprecher der Emschergenossenschaft, berichtet jedoch, dass es sich um keine ungewöhnliche Entdeckung handelt. Zurückzuführen seien die Teeröl-Rückstände auf die industrielle Vergangenheit der Region. Der Fluss sei während der letzten 100 Jahre als Abwasserkanal genutzt worden. So sei eine Menge Unrat in das Gewässer gelangt. Bereits 2011 gab es nördlich der Schnettkerbrücke, auf der Dorstfelder Seite, einen ähnlichen Fall. 

Ist der Kontakt mit Teeröl gefährlich?

Menschen sollten den Hautkontakt vermeiden. Die Substanz kann, ähnlich wie Diesel, die Haut reizen. Der Geruch kann unangenehm sein, ist laut Ilias Abawi aber unbedenklich. 

Wie wird die Verunreinigung beseitigt? 

In dem beschriebenen Bereich wird die Emscher trockengelegt. Dafür wird das Wasser mithilfe einer Barriere aufgestaut und durch Rohre in einen anderen Abschnitt des Gewässers überpumpt. Bagger übernehmen die restliche Arbeit. Die belastete Erde wird abgetragen und entsorgt. 

Kann die Erde noch für etwas verwendet werden?

Nein. Sie wird auf eine Deponie gefahren und dort verbrannt. 

Was kostet die Maßnahme und wer übernimmt die Kosten?

Der Sprecher der Emschergenossenschaft rechnet mit Kosten von circa 100.000 Euro. Der gleiche Betrag fiel bereits für die Beseitigung der Teeröl-Belastung 2011 in Dorstfeld an. Übernommen werden die Kosten von der Emschergenossenschaft. Die Maßnahmen sollen noch bis Ende Juni oder Anfang Juli andauern.

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