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Bahnhof Hörde: Berlin bringt den Durchbruch

HÖRDE / BERLIN Fast zwei Stunden dauerte gestern die Videokonferenz zwischen Berlin und NRW. Dann war klar: Das Geld für einen 4,6-Millionen-Bahnhofs-Neubau in Hörde ist da.

Die Frage ist nur, wer sich in welcher Höhe daran beteiligt. Darüber beraten Bund, Bahn und das Land NRW bis zum 14. Dezember 2007 – dann will der parlamentarische Staatssekretär Achim Großmann endlich Nägel mit Köpfen machen.

Großmann gab Druck auf den Kessel. Das berichteten Dortmunds Landtagsabgeordneter Gerd Bollermann und Hördes Bezirksvorsteher Manfred Renno, die zur Sitzung nach Berlin gereist waren, um 18.45 Uhr. Fazit: Die drei vorgelegten Finanzierungsvorschläge sind seriös gerechnet – allerdings unterscheiden sich die drei Modelle in ihrer zeitlichen Umsetzung. Auch da stellte Großmann die Weichen: auf „kurzfristig“.

Selbst die in der Neubaufrage sonst bremsende Bahn AG streikte nicht: Mit einem Investor wurde ein unterschriftsreifer Vertrag ausgearbeitet. Das Papier liegt bereits beim Notar.

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